✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 411.512 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Zivilgesellschaft und Transformation - Belarus und Polen im Vergleich

Zivilgesellschaft und Transformation - Belarus und Polen im Vergleich

von Anonymous
Softcover - 9783640661398
18,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 2,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion standen die Staaten des Ostblocks vor

einer unsicheren politischen und wirtschaftlichen Zukunft. In den einsetzenden

Transformationsprozessen gelang es den meisten dieser Staaten, demokratische und

marktwirtschaftliche Strukturen zu etablieren. Auf der Landkarte des demokratischen Europas

finden sich jedoch noch immer weiße Flecken. Einer dieser weißen Flecken ist die Republik

Belarus, welche von Politikern und Wissenschaftlern gleichermaßen als letzte Diktatur

Europas bezeichnet wird. Verglichen mit dem durchaus erfolgreichen Wandel in anderen

osteuropäischen Staaten, ist Belarus in seiner anti-demokratischen Entwicklung ein

Sonderfall, dessen politische Entwicklung keineswegs in dieser Form antizipiert wurde. Es

stellt sich also die Frage, warum der begonnene Transformationsprozess in Belarus nicht

erfolgreich war.

In der politischen Debatte um das Schicksal Belarus wurde immer wieder die Ansicht

vertreten, dass das Fehlen einer starken Zivilgesellschaft das Scheitern der belarussischen

Transformation bedingt hätte. Da es sich sowohl beim Begriff der Zivilgesellschaft als auch

der Transformation um komplexe Konzepte handelt, scheint diese Aussage höchst

simplifiziert. In der vorliegenden Hausarbeit soll daher geprüft werden, inwieweit das Fehlen

einer starken Zivilgesellschaft das Scheitern der Transformation in Belarus erklären kann.

Untersucht wird also der Grad der Demokratisierung (abhängige Variable), d.h. der Erfolg der

post-kommunistischen Transformation, in Abhängigkeit von der zivilgesellschaftlichen Stärke

(unabhängige Variable). Die Hypothese lautet hierbei: Je stärker die Zivilgesellschaft eines

Landes, desto höher ist der Grad der Demokratisierung.

Die Operationalisierung der abhängigen Variablen erfolgt dabei relativ unkompliziert

über den Freedom House ¿Freedom in the World¿-Index1 und den Freedom House ¿Nations

in Transit¿-Index. Die Stärke der Zivilgesellschaft lässt sich jedoch ungleich schwerer

messbar machen. Ein Versuch der Messbarmachung wird in Kapitel 2 dargelegt. Es sei bereits

darauf hingewiesen, dass in Kapitel 5 der Kritik am Konzept der Zivilgesellschaft und deren

Operationalisierung Raum gegeben wird.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 15. Juli 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640661398
Auflage 4. Auflage
Seiten 32