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Beschreibung
Die Wissenszurechnung zählt zu den grundlegenden, aber bis heute nicht abschließend geklärten Fragen des Zivilrechts – mit erheblicher praktischer Relevanz auch im Insolvenzanfechtungsrecht. Ob dem Anfechtungsgegner die Kenntnis anfechtungsrelevanter Tatsachen, etwa der Zahlungsunfähigkeit oder des Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes, zugerechnet werden kann, entscheidet häufig über den Erfolg der Anfechtung.
Der Autor widmet sich systematisch den allgemeinen Grundlagen der Wissenszurechnung bei arbeitsteiligen Organisationen und analysiert deren Bedeutung für das Insolvenzanfechtungsrecht. Ausgehend von der Reichweite des § 166 BGB (analog) und dem Konzept der Informationsorganisationspflichten untersucht die Arbeit, inwieweit sich die allgemeinen Grundsätze der Wissenszurechnung auf das Insolvenzanfechtungsrecht übertragen lassen und ob die Insolvenzordnung eigenständige normative Anknüpfungspunkte für die Wissenszurechnung enthält.
Die Arbeit bietet Insolvenzverwaltern, Anfechtungsgegnern und ihren Beratern eine fundierte dogmatische Einordnung und praxisnahe Orientierung für die Darlegung und Bewertung von Wissenszurechnung im Anfechtungsprozess.
Details
| Verlag | RWS Vlg Kommunikationsforum |
| Ersterscheinung | November 2026 |
| Maße | 21 cm x 14.5 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783814516714 |
| Auflage | 1. Auflage |