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Beschreibung
In der Entfaltung des Aufstiegs des Kapitaldenkens zur Freiheitsreligion der Wohlstandsmehrung beschreibt das Buch drei Befunde: Erstens, wie es Zug um Zug alle anderen ehemals nichtökonomischen Bereiche der Lebenswelt (Liebe, Kunst, Kultur, Religion, Moral …) überwölben konnte und wie dabei auch viele der heutigen Wertediskurse in wirkmächtige Kapitalschöpfungspraktiken umschlugen. Zweitens, weshalb sich von Europa ausgehend das Prinzip der ökonomischen Rationalität auch dort als das Leitprinzip des menschlichen Handelns durchgesetzt hat, wo sich die abendländischen Ideen der Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht verankern konnten. Drittens, warum viele der legitimen Kritiken am zerstörerischen Potenzial des Kapitalismus zu kurz greifen. Zumeist stehen diese Kritiken selbst in der gleichen Denktradition, die den Triumphzug des Kapitalismus erst ermöglicht hat, und entpuppen sich häufig nicht als Mittel gegen, sondern als weitere Treiber für die negativen Entwicklungen, die mit unseren derzeitigen Kapitalpraktiken verbunden sind.
Vor dem Hintergrund dieser Befunde gibt das Buch zudem Hinweise, wie wir unser Wirtschaften neu ausrichten können, sodass es zur Lösung der Probleme beiträgt, welche wir mit unseren heutigen Wirtschaftspraktiken verursachen.
Die Ökonomisierung der Lebenswelt
Details
| Verlag | Metropolis |
| Ersterscheinung | April 2025 |
| Maße | 20.8 cm x 13.5 cm |
| Gewicht | 440 Gramm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783731616122 |
| Seiten | 250 |