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Weibliche Frömmigkeit und sozialer Protestantismus

Weibliche Frömmigkeit und sozialer Protestantismus

von Ida Blick
Softcover - 9783640933006
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Volkskunde/Kulturgeschichte), Veranstaltung: Konfessionskulturen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sinne der Kirche bedeutet "Diakonie" ganz allgemein der Dienst an Hilfsbedürftigen. Bereits in der Bibel lassen sich Belege dafür finden, dass Christus seine Jünger in eine karitative Tätigkeit einstellte, für die die ganze Christengemeinde verantwortlich war. In den folgenden Jahrhunderten gliederte sich die diakonische Arbeit immer stärker in das Bewusstsein der Christenheit ein.

Im Laufe der Zeit ließen die politischen Katastrophen bis hin zum Dreißigjährigen Krieg die Kirche völlig verarmen, so dass die Wohlfahrtsaufgabe und somit die öffentliche karitative Tätigkeit

nun zur reinen Angelegenheit des (Stadt)Staates wurde. Doch mit der

Entwicklung der verschiedenen Frömmigkeitsbewegungen im folgenden

Jahrhundert sowie der Ausweitung des kirchlichen Vereinswesens wendete sich das Blatt für das diakonische Wirken und es gewann in der protestantischen Kirche an Zuwachs. Inwieweit sich diese Veränderungen vollzogen, soll nun in vorliegender Arbeit näher untersucht werden.

Methodisch wird dabei historisch-qualitativ vorgegangen, indem ein

kultur- und soziogeschichtlicher Einblick in das Diakoniewesen gegeben wird. Der Schwerpunkt wird hierbei auf Frauen in der Diakonie im 19. Jahrhundert gesetzt.

Zunächst wird einen Überblick über die Entstehung der Diakonie geschaffen. Dabei werden ihre Vorläufer und auch Begründer

vorgestellt. Erst dann wird der Fokus auf das Hauptthema dieser

Arbeit gelegt, indem das Diakonissenwesen und die

Diakonissenmutterhäuser beleuchtet werden. Ein nicht zu übersehender Punkt ist jedoch auch die Kritik, der Diakonissen im Bezug auf ihre berufliche Ausübung ausgesetzt waren. Zum Schluss wird ein Resümee gezogen, indem näher auf die Bedeutung des Diakonissenwesens für die

Gegenwart eingegangen wird. Ziel der Arbeit ist es jedoch hauptsächlich, sowohl die Struktur der Diakonie als auch die Genderkonstrukte und Aufgaben in der Wohlfahrtspflege im 19. Jahrhundert darzustellen.

Die Diakonie im 19. Jahrhundert

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung Juni 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640933006
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

Schlagwörter