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Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung zu schwierigen Fällen werden? Befunde, Konflikte, Herausforderungen

Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung zu schwierigen Fällen werden? Befunde, Konflikte, Herausforderungen

von Carolin Andritschke
Softcover - 9783656530190
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,5, Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thürigen in Gera), Sprache: Deutsch, Abstract: Auf den ersten Blick scheinen die Begriffe Elternschaft und Familie Kennzeichen eines ¿normalen¿ Lebenslaufes zu sein. Auf Grund der demographischen Entwicklung in Deutschland ist es sogar erwünscht Nachkommen zu zeugen, die dann die Fortführung des Generationsvertrages gewährleisten. In Verbindung mit geistiger Behinderung scheinen Elternschaft und Familie jedoch das Gegenteil zu sein: unerwünscht, paradox.

on einer solchen Sichtweise konnte ich mich während meines Fremdpraktikums im JA (Jugendamt) selbst überzeugen. Meine Beobachtungen und Erfahrungen mündeten schließlich in der Frage, was Eltern mit geistiger Behinderung sowie deren Kinder offenkundig zu schwierigen Fällen werden lässt. Wertvolle Anregungen hierzu fand ich unter anderem in dem überaus instruktiven Buch von S. Ader ¿Was leitet den Blick? Wahrnehmung, Deutung und Intervention in der Jugendhilfe¿.

Die vorliegende Bachelorarbeit greift einige Kerngedanken, Untersuchungsergebnisse sowie Untersuchungsmethoden auf und konkretisiert diese im Hinblick auf die Elternschaft bei Menschen mit geistiger Behinderung. Die zentrale Fragestellung lautet: Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung sowie deren Kinder zu schwierigen Fällen werden, welche Risikofaktoren haben Anteil an diesen Fallverläufen und welche Konflikte und Herausforderungen ergeben sich für die Soziale Arbeit.

Um diese komplexe Fragestellung beantworten zu können, widmet sich das zweite Kapitel zunächst der Diskussion um die Begriffe ¿geistige Behinderung¿ und ¿Lernbehinderung¿ so-wie ¿elterliche Kompetenz¿. Im Zentrum steht dabei das PSM (Parental Skills Model), vor dessen Hintergrund ausführlich die gängigen Mythen über Eltern mit geistiger Behinderung diskutiert werden.

Anknüpfend an diese Ausführungen beschäftigt sich das darauffolgende Kapitel mit dem methodischen Zugang zum Einzelfall. Zunächst gibt das dritte Kapitel einen kurzen Einblick in die Forschungsmethode der Aktenanalyse. Im Anschluss werden die Kennzeichen schwieriger Fallverläufe in Form von Risikofaktoren im Hilfe- und Klientensystem beleuchtet. Diese Ausführungen bilden die Grundlage für das vierte Kapitel, in welchem mittels Analyse der Jugendhilfeakten herausgestellt werden soll, wie aus Familie Schulz ein schwieriger Fall wurde.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 05. November 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 1.1 cm
Gewicht 213 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656530190
Auflage 1. Auflage
Seiten 140

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