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Warum braucht die Deutsche Gebärdensprache kein Passiv?

Warum braucht die Deutsche Gebärdensprache kein Passiv?

von Martje Hansen
Softcover - 9783631561140
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Beschreibung

Die Arbeit untersucht, wie in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) das funktionale Äquivalent zum lautsprachlichen Passiv aussieht. Anders als im Deutschen oder Englischen gibt es in der DGS kein morphologisches Passiv. Die empirische Analyse legt jedoch nahe, daß der Blick in der DGS grammatikalisiert wurde und daß über ihn nicht nur kommunikative, sondern auch syntaktische Funktionen markiert werden. Das Blickverhalten strukturiert die Sätze, verdeutlicht das unterschiedliche Ausmaß an Transitivität und ergibt ein ergatives Muster, so daß wir für die DGS kein Subjekt, sondern einen Absolutiv annehmen müssen. Ein Absolutiv muß, anders als ein Subjekt, im Normalfall nicht aktivisch, sondern passivisch interpretiert werden. Wie dies im Einzelfall aussieht, wird in dieser Arbeit gezeigt.

Verfahren der Markierung semantischer Rollen in der DGS

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 01. Februar 2007
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 360 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631561140
Auflage 1. Auflage
Seiten 266