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Untersuchung der Wahl der Äbte Clunys von Berno bis Odilo"

Untersuchung der Wahl der Äbte Clunys von Berno bis Odilo"

von Manfred Lotz
Softcover - 9783640717316
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Veranstaltung: Cluny. Erfolgsgeschichte einer Klostermgemeinschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Darstellung des Themas

Am elften September des Jahres 909/910 schenkte der Herzog Wilhelm III von Aquitanien seine

Ländereien in Cluny dem damaligen Abt von Baume, Berno. Der Herzog, der auch ¿der Fromme¿

genannt wird, war anfangs nicht sicher, ob er das Land und die Gebäude wirklich den Mönchen

schenken sollte. Er wurde der Sage nach jedoch von Berno überzeugt.

Cluny und den ihm unterstellten Klöstern gelang es nach der Gründung eine regelrechte

Erfolgsgeschichte unter seinen verschiedenen Äbten zu schaffen, die nicht vorhersehbar war. Das,

was später die clunicensis ecclesia genannt wurde, reformierte das benediktinische Möchtum, was

zu dieser Zeit bedeutete, dass die Regeln des heiligen Benedict strenger als im sonstigen

Mönchtum befolgt wurden.

Die sich später entwickelnde ecclesia clunicensis war durch die vereinheitlichende benediktinische

Klosterregel verbunden. Die Klöster in Form eines zentral gelenkten Verbandes zu organisieren

wuchs nach weitläufiger Ansicht aus der Situation der Klostergruppe selbst heraus. Veronika von

Büren schlussfolgert aus ihrer Untersuchung der Bibliothek, es habe sich beim Klosterverband -

mindestens in der Anfangszeit der ecclesia cluniacensis - mehr um einen ¿`Personenverband`¿ als

um einen Klosterverband gehandelt.

In der regula Benedicti hat der Abt die mit Abstand wichtigste Stellung. Er entscheidet über

ökonomische und soziale Belange und ist nicht zuletzt der Stellvertreter Christi im Kloster.

Dementsprechend wurde er auch geehrt und konnte bei gegebener Größe seines Klosters und den

dazugehörigen Beziehungen sogar auf die Politik Einfluss nehmen, was eigentlich dem

zurückgezogenen Dasein, welches in der monastischen Tradition angestrebt werden soll, widerspricht.

Das ist jedoch nicht der einzige Widerspruch der sich zeigt. Der Abt ¿ als Hüter der Regeltreue, der

sich versündigt, wenn er die ihm anvertrauten Mönche bei Vergehen nicht züchtigt ¿ kam manches

mal nicht nach den in der regula Benedicti vorgesehenen Bestimmungen ins Amt.

Hier soll zunächst untersucht werden, welche Methoden bzw. welches System zur Einsetzung

eines Abtes nach der regula Benedicti verwendet werden sollte und was die Gründungsurkunde

dazu besagt. Darauf folgt ein Abgleich mit der Einsetzung ausgewählte Äbte aus der Anfangszeit

des Mutterklosters.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 08. Oktober 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640717316
Auflage 2. Auflage
Seiten 16

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