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Beschreibung
Die Auswirkung des Verlusts der Angehörigenstellung auf die Gültigkeit letztwilliger Verfügungen wurde im Zuge des ErbRÄG 2015 einer drastischen Rechtsänderung unterworfen: Während nach der alten Rechtslage die letztwillige Verfügung zugunsten eines früheren Angehörigen grundsätzlich aufrecht blieb und nur einer - aufgrund der strengen Anforderungen der Judikatur an die Beweislast - eher aussichtslosen Anfechtung wegen Motivirrtums zugänglich war, wird die letztwillige Verfügung nach aktueller Rechtslage mit der Auflösung des Angehörigenverhältnisses eo ipso gemäß § 725 ABGB aufgehoben. Dieser Paradigmenwechsel von der nahezu bestehenden Aussichtslosigkeit der Durchsetzung einer Irrtumsanfechtung hin zur nahezu gegebenen Unabwendbarkeit der Aufhebung der Verfügung wird - mit Blick auf die jeweiligen Auslegungsschwierigkeiten beider Rechtsinstitute - eingehend behandelt. Im Zentrum der Erarbeitung steht der neu eingeführte § 725 ABGB, wobei im Rahmen dessen Auslegung insbesondere seine dogmatische Einordnung und Rechtsnatur sowie, damit einhergehend, die Beschaffenheit einer allfälligen gegenteiligen Anordnung und der Anwendungsbereich behandelt werden.
Ist § 725 ABGB idF des ErbRÄG 2015 eine gelungene Regelung?
Details
| Verlag | AV Akademikerverlag |
| Ersterscheinung | 27. Januar 2025 |
| Maße | 22 cm x 15 cm x 0.6 cm |
| Gewicht | 143 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783639625318 |
| Seiten | 84 |