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Über die «unerschöpfliche Schichtung unserer Natur»

Über die «unerschöpfliche Schichtung unserer Natur»

von Martina Wegener
Softcover - 9783631383322
77,40 €
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Beschreibung

Im weiten Feld der Moderne-Kritik des Fin de siècle untersucht die Arbeit zwei signifikante Autoren daraufhin, mit welchen Mitteln sie den erfahrenen Verlust von Zusammenhang und Sprachvermögen kompensieren. Zu dieser diagnostischen Arbeit gehört der Versuch, die psychische Konstitution der beiden Autoren zu verstehen, um zeigen zu können, warum gerade sie repräsentativ für ihre Zeit waren. Dabei werden eigene Zeugnisse der Autoren herangezogen, denn die heutige Forschungssituation anerkennt, dass solche Selbstzeugnisse eine gemeinsame Sprache sprechen – die einer geteilten Bewusstseinslage. Methodisch geht diese Arbeit von der Kritik am Projekt Aufklärung aus, die sich spezifisch bei dem Psychiater Jung ausprägt und bei dem Dichter Rilke, der seine Existenz in ungewöhnlich hohem Maße auf die Sprache gründet. Beide sehen sich in einer fraktionierten Welt, in der die Sprache ihre Eindeutigkeit eingebüßt hat und ambivalent geworden ist. Jung und Rilke setzen gegen diesen Mangel dieselbe Utopie: neuartige Totalitätskonzepte als Ausdruck ihrer Ganzheitsphantasien.

Totalitätsvorstellungen der Jahrhundertwende. Die Weltbilder von Rainer Maria Rilke und C.G. Jung im Vergleich

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 07. Januar 2002
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 330 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631383322
Auflage 1. Auflage
Seiten 248