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Über den Ursprung des Mithraskultes

Über den Ursprung des Mithraskultes

von Achuthan Thanabalasundaram
Softcover - 9783640839957
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Beschreibung

Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: Übung: Rom und Persien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mithras-Kult verbreitete sich im römischen Reich ab dem ersten

Jahrhundert nach Christus und hatte zur seiner Blütezeit im dritten

Jahrhundert Anhänger in einem Gebiet, dass von Mesopotamien bis zu den

britischen Inseln reichte. Kaum 150 Jahre später war dieser Kult im Zuge

der Christianisierung in Vergessenheit geraten. Die Geschichte um die

Verehrung des unbesiegten Sonnengottes ist eine Geschichte des schnellen

Erfolges, doch auch des schnellen Verfalls. Obwohl seine Spuren teilweise

erhalten sind, bleiben viele seiner Geheimnisse ungeklärt. Einige seiner

Traditionen konnten sich in abgewandelter Form im Christentum erhalten;

des weiteren bildeten sich im Zuge des Neopaganismus, der in den

vergangenen Jahren auftrat, neue ¿Mithras-Zirkel¿, die angeblich den alten

Traditionen folgen. Grund genug also diesen Mysterienkult und seine

Ursprünge genauer zu untersuchen. Im persischen Raum wurde Mithras

bereits verehrt, bevor er im römischen Reich Anhänger fand. Doch kann

man den römischen Mithraismus auf einen persischen Ursprung

zurückführen oder hat der römische Kult eine unabhängige Tradition? Es

wäre nicht undenkbar, dass der römische Kult sich lediglich einiger

Elemente aus dem persischen bedient und diese in einem unabhängig

entstandenen Kult integriert hat.

Um die Ursprünge dieses Kultes zu beleuchten bedarf es einer speziellen Herangehensweise, denn viel Wissen über ihn ist mit seiner Auslöschung

verloren gegangen, ebenso wie viele seiner Heiligtümer zerstört oder zu

christlichen umgestaltet wurden. Einleitend ist es notwendig zuerst die

Quellen zu betrachten. Welcher Art sind diese Quellen? Wie zuverlässig

sind sie? Welche Interpretationsmöglichkeiten sind vorhanden? Und was

können wir an Schlussfolgerungen aus ihnen ziehen? Diese Fragen sind

unvermeidbar bei der Betrachtung einer solchen Thematik. Nachdem die

Quellenlage analysiert wurde, wird im Weiteren versucht die Erkenntnisse

der Forschung vor den 70er Jahren zu skizzieren und diese den neuen

Ansätzen der Wissenschaftler bezüglich der persischen Einflüsse im

Mithraismus, die in den Jahren darauf entstanden, gegenüberzustellen, um

abschließend eine Bewertung bezüglich des Mithras-Kultes und einer

hypothetischen Abstammung aus den Zoroaster-Lehren zu vollziehen.

Persische und römisch-hellenistische Elemente im Mithras-Kult

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 23. Februar 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640839957
Auflage 2. Auflage
Seiten 16

Schlagwörter

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