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Beschreibung
Anhand dreier Autorenpoetiken der jüngsten Gegenwartsliteratur zeigt Steffen Richter, dass die Geschichte der literarischen Formen keineswegs ad acta gelegt, sondern dass das von den Avantgarden bereit gestellte Instrumentarium technischer Mittel auf seine Produktivität hin überprüft wurde. Die Probleme, auf welche die Avantgarden literarisch reagierten, liegen in der Disposition der Moderne begründet. Gestützt auf Georg Lukács' Bestimmung der Modernität als ein Aufeinanderbezogensein von kontingenter Welt und problematischem Individuum untersucht Steffen Richter in den Texten von Jean-Luc Benoziglio, Bodo Morshäuser und Daniele del Giudice die Repräsentationen von Kontingenz und Subjektivität. Es wird deutlich, dass die Fragestellungen der Moderne nicht abgegolten sind und die Rede von einer "schönen neuen Welt" der Postmoderne Probleme eher camoufliert als löst.
Autorenpoetiken in der Gegenwartsliteratur
Details
| Verlag | Deutscher Universitätsverlag |
| Ersterscheinung | 30. Januar 2003 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Gewicht | 356 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783824445165 |
| Auflage | 2003 |
| Seiten | 271 |