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Transnationalisierung sozialer Kämpfe

Transnationalisierung sozialer Kämpfe

von Hendrik Thurnes
Softcover - 9783640454822
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die Idee der Menschenrechte und ihre politischen und politikwissenschaftlichen Implikationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Staat ist auf der einen Seite Quelle der Menschenrechte, erhält aber gleichzeitig durch sie seine Legitimation.

Spätestens seit den 1970er Jahren findet jedoch, ausgehend von der Ökonomie, ein tiefgreifender Wandel sozialer Beziehungen statt, der die Begrenztheit von Nationalstaaten aufbricht, zu einer Inter- und Transnationalisierung von Interaktion führt und gemeinhin als Globalisierung bezeichnet wird. Dies führt nicht nur zu einer Verbindung loser sozialer Räume zu dem, was vielfach als Weltgesellschaft bezeichnet wird, sondern darüber hinaus auch zu einer zwangsläufigen Neubewertung politikwissenschaftlicher Grundbegriffe wie Staatlichkeit und Souveränität. Das Entstehen eines Weltstaates nach Vorbild des modernen Nationalstaates, der die wesentlichen Staatsfunktionen demokratisch legitimer Rechtssetzung und ¿durchsetzung bündelt, ist jedoch nicht absehbar, daher ist davon auszugehen, dass die stärker werdenden globalen Veränderungsprozesse die politische Souveränität von Staatlichkeit insgesamt anfechten. Hieraus ergibt sich die Frage dieser Arbeit, wie sich Politik und Recht im globalen Raum gestalten lassen und welche Rolle der Staat dabei spielt. Die Kontrolle globaler Veränderungsprozesse setzt dabei ein tiefer gehendes Verständnis derselben voraus. Staat und internationales System stehen dabei in reziprokem Verhältnis zueinander, beide sind jedoch in soziale Entwicklungen eingebettet. Methodisch kann die Fixierung auf den Staat zum Verständnis globaler Prozesse daher nicht ausreichen und bedarf im Gegenteil einem Loslösen von der Vorstellung, dass Politik nicht ohne Staat denkbar sei. Hieraus ergibt sich als Analyseebene ganz grundlegend das Feld sozialer Konstituierung des Politischen, von der Staatlichkeit nur einen Teilbereich darstellt. Zentral wird daher die Frage nach Macht und Herrschaft sein.

Transformation von Staatlichkeit und ihre Auswirkungen auf das Ideal vom Menschenrechtsuniversalismus

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 06. November 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640454822
Auflage 3. Auflage
Seiten 24

Schlagwörter