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Beschreibung
Das Verhältnis von Mensch und Tier ist ambivalent und wird rechtlich stark durch gesellschaftliche Wertungen, emotionale Debatten sowie persönliche Einstellungen gegenüber bestimmten Tierarten geprägt.
Das vorliegende Werk untersucht die Struktur und Funktionsweise des deutschen und europäischen Tierschutzrechts und offenbart die Diskrepanz zwischen dem normativen Anspruch des Gesetzgebers und der tatsächlichen Umsetzung des Tierschutzrechts.
Dabei führt das Buch die Leserschaft zunächst über eine historische Einordnung des Tierschutzrechts von der Antike über das Mittelalter bis zur Gegenwart und analysiert schließlich die gegenwärtige Rechtslage auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Dabei wird zwischen allgemeinem und besonderem Tierschutzrecht unterschieden, um herauszuarbeiten, nach welchen Kriterien der heutige Gesetzgeber die Schutzwürdigkeit von Tieren bestimmt.
Vergleichend einbezogen werden Regelungen zu Heimtieren, Nutztieren und Versuchstieren sowie tierbezogene Normen des Zivil- und Strafrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Versuchstierschutz, der exemplarisch verdeutlicht, wo Anspruch und Wirklichkeit des Tierschutzrechts auseinanderfallen.
Abschließend systematisiert das Werk zentrale Inkonsistenzen und entwickelt rechtskonforme Lösungsansätze für eine kohärente Weiterentwicklung dieser Rechtsmaterie. Somit bietet das Buch eine umfassende dogmatische Aufarbeitung des Tierschutzrechts und zugleich konkrete Impulse für dessen Weiterentwicklung.
Eine kritische Analyse des Tierschutzrechts am Beispiel des Versuchstierschutzes
Details
| Verlag | Springer Berlin |
| Ersterscheinung | 02. Oktober 2026 |
| Maße | 23.5 cm x 15.5 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783662729823 |
| Seiten | 295 |