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Beschreibung
Der renommierte Hysterie-Forscher Stavros Mentzos schildert in seiner Einlei-tung, wie der Begriff der Hysterie sich in den mehr als hundert Jahren, die seit Erscheinen der Studien vergangen sind, allmählich zur Beschreibung eines bestimmten, um ödipale Konflikte zentrierten Krankheitsbildes verengte und mit dem Verschwinden dieses Bildes unbrauchbar zu werden drohte. Mentzos plädiert dafür, »Hysterie« nicht als ein nosologisches Etikett, sondern als Bezeichnung einer nach wie vor weit verbreiteten spezifischen Art der Konfliktverarbeitung zu benutzen, eben jener theatralischen unbewußten Inszenierungen, die schon im Altertum aufgefallen waren. Aus diesem Blickwinkel gelesen, erweist sich die in den ›Studien‹ von Breuer und Freud vertretene Hysterie-Auffassung als staunenswert modern. Warnhinweis bzgl. Taschenbuch: nicht erforderlich.
Details
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Ersterscheinung | 01. Mai 1991 |
| Maße | 19 cm x 12.5 cm x 2.5 cm |
| Gewicht | 366 Gramm |
| Format | Taschenbuch |
| ISBN-13 | 9783596104468 |
| Auflage | 8. Auflage |
| Seiten | 332 |