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Sprache als Instrument der Macht: Pierre Bourdieus Theorie der Ökonomie des sprachlichen Tausches

Sprache als Instrument der Macht: Pierre Bourdieus Theorie der Ökonomie des sprachlichen Tausches

von Marina Bayer
Softcover - 9783656076261
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Kommunikationsordnung, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Theorie der ¿Ökonomie des Sprachlichen

Tausches¿ des Soziologen Pierre Bourdieu. In seinen Aufsätzen und Schriften zu diesem

Thema stellt der Wissenschaftler heraus, dass Sprache nicht bloß ein Mittel zu

Kommunikation sei, wenn sie es denn überhaupt sei, sondern vielmehr Instrument sozialen

Handelns, sowie Mittel zu Herrschaft. Er interessiert sich dabei besonders für die Frage,

woraus die Wirkung von Sprache resultiert und wie und warum es einzelnen Akteuren in der

nächsten Instanz somit möglich ist, die soziale Welt direkt zu beeinflussen und reale

Wirkungen hervorzubringen. Die Zauberei, die darin liegt, mit Sprache soziale Praxis direkt

zu gestalten, nennt Bourdieu in Anlehnung an den durch Austin geprägten Begriff;

performative Magie. Mit seiner Analyse performativer Magie wendet Bourdieus sich dabei

gegen jene Sprachanalytikern, welche die Wirkung von Sprache in einer innersprachlichen

Logik zu finden glauben. Bourdieu stellt in seinen Analysen dem hingegen heraus, dass die

Macht von Sprache in den sozialen Bedingungen ihrer Produktion und Reproduktion,

verborgen liege. In der klassenspezifischen Verteilung von Kenntnis und Anerkenntnis der

legitimen Sprache.

Im Zentrum der Theorie steht dabei Bourdieus so genanntes Habituskonzept. Für ein

Verständnis des bourdieuschen Performativitätskonzeptes ist es daher notwendig, die für

dieses Konzept relevanten Begrifflichkeiten einzuführen; sozialer Raum, Habitus, sowie die

verschiedenen Kapitalformen, die von den Akteuren zur Machtdurchsetzung genutzt werden.

Im zweiten Teil soll sodann die Ökonomie des Sprachlichen Tausches dargestellt werden,

beginnend mit der Kritik Bourdieus an der strukturalen Sprachwissenschaft, und endend mit

der Antwort Bourdieus, nach der Macht von Sprache. Sie sei letztlich nur im Glauben der

sozialen Akteure begründet; auf deren Anerkennung autorisierter Sprache und Diskurse sowie

der Kompetenz der Sprechenden als legitim. Die performative Kraft der Wörter sei nicht in

einer innersprachlichen Logik zu finden, sondern liege in der Anerkennung der Macht der

Institution und der solchermaßen Sprechenden, durch jene die sich dieser ausgeliefert

glauben. Im Schlusskapitel werden sodann die Erkenntnisse aus den vorherigen Kapiteln

zusammengeführt und der Frage auf den Grund gegangen, worin Bourdieus Beitrag zur

Kommunikationswissenschaft liegt.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung Dezember 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656076261
Auflage 2. Auflage
Seiten 24