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Spiel mir das Lied vom Drama

Spiel mir das Lied vom Drama

von Patrick Fink
Softcover - 9783638931311
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: Filmmusik wird in der Regel nur unbewusst wahrgenommen ¿ dennoch hat sie

sowohl einen enormen Anteil am emotionalen Erleben eines Spielfilms als auch an

der Übermittlung ganz konkreter Botschaften des Filmemachers. Im Folgenden wird

der Versuch unternommen, einen Überblick über die Möglichkeiten zu geben, die das

Medium Musik dem Filmemacher bietet, um seine Geschichte und sein Thema dem

Rezipienten zu vermitteln.

Die Meisten der in der Filmmusikforschung bis zum heutigen Tage erarbeiteten

Modelle zur strukturierten Übersicht über die Funktionen von Filmmusik gelten als

zweifelhaft.1 Beispielsweise kritisiert Bullerjahn am strukturalistischen Modell von

Maas2 unter anderem, dass es keine sich gegenseitig ausschließenden Kategorien

verwendet3 oder widerruft Pauli sein eigenes tripolares Modell in einem späteren

Werk mit folgenden Worten: ¿Ich bin darüber nicht mehr so ungeheuer glücklich.¿4

Daher stütze ich mich in der vorliegenden Arbeit nicht auf ein bestimmtes

strukturierendes Theoriemodell; Vielmehr orientiert sich meine Darstellung an der

Funktionsaufzählung des Filmkomponisten und Filmmusikwissenschaftlers Norbert

Jürgen Schneider5, welches ich modifizieren und ergänzen werde.

Weiterhin konzentriert sich diese Arbeit strikt auf dramaturgische, narrative und

sensorische (die Sinnesempfindungen beeinflussende) Funktionen. Aus diesem

Fokus ergibt sich, dass Metafunktionen6 der Musik im Film nicht behandelt werden.

Als Metafunktionen werden solche Funktionen verstanden, die sich nicht auf ein

einzelnes filmisches Werk beziehen, sondern auf das Medium Film an sich.6 Eine der

ökonomischen Metafunktionen ist beispielsweise die, dass die Platzierung von

populärer Pop- oder Rockmusik in einem Spielfilm sowohl für den Film- als auch für

den Musikproduzenten lukrative Werbeeffekte zur Konsequenz hat.

Die Entwicklung von Musik zum legitimen filmischen Ausdrucksmittel wird in der

Kleinen Geschichte der Musik zum Film dargestellt. Es wird deutlich, dass besonders

die Entwicklungen nach 1950 zu den heutigen höchst differenzierten

filmmusikalischen Ausdrucksmöglichkeiten ¿ eben der Funktionspalette der

Filmmusik ¿ geführt haben.

Ein Überblick über die dramaturgischen, narrativen und sensorischen Funktionen von Filmmusik im Spielfilm nach 1950 anhand des modifizierten Modells von Norbert J. Schneider

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 15. April 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 68 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783638931311
Auflage 2. Auflage
Seiten 36

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