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Beschreibung
Das Buch untersucht jüngere Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Recht auf freie Selbstidentifikation und deren Auswirkungen auf den persönlichen Anwendungsbereich des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten. Denn obwohl sich die im Rahmen des KSZE-Prozesses gelegentlich geäußerten Erwartungen, durch die Neukonzeption des genannten Rechts einige der mit dem Fehlen einer allgemeingültigen Minderheitendefinition verbundenen Probleme abzumildern, in der nachfolgenden Zeit zunächst nicht realisiert zu haben schienen, verspricht eine erneute Befassung mit dieser Thematik, insbesondere unter Auswertung der reichhaltigen Vertragspraxis unter dem Rahmenübereinkommen sowie der sie begleitenden Rechtsprechung des EGMR, weitaus differenziertere Auslegungsergebnisse hervorzubringen als jene Ansätze, die den Vertragsstaaten in derartigen Fragen nahezu freie Beurteilungsspielräume zuschreiben. Es wird aufgezeigt, welchen inhärenten Einschränkungen derartige Spielräume aufgrund des Charakters der freien Selbstidentifikation als subjektives Recht tatsächlich unterliegen und wie sich der persönliche Anwendungsbereich des Rahmenübereinkommens nach Maßgabe der anerkannten Regeln zur Auslegung völkerrechtlicher Verträge bestimmen lässt. Angesichts der offenbar weiterhin bestehenden Unklarheiten im Umgang mit der freien Selbstidentifikation von Minderheitenangehörigen leistet die Arbeit hierdurch einen Beitrag zur konzeptionellen Durchdringung dieses Rechts.
Eine Untersuchung zum Anwendungsbereich des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten
Details
| Verlag | Springer Berlin |
| Ersterscheinung | 13. November 2026 |
| Maße | 23.5 cm x 15.5 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783662745458 |