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Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 37. Kapitel: Klinge, Schneidstoff, Bohrer, Rasierhobel, Fräswerkzeug, Sauerstofflanze, Schneidwaren, Gewindebohrer, Schneideisen, Räumnadel, Reibahle, Locheisen, Messerkopf, Schaber, Senken, Drehmeißel, Wendeschneidplatte, Werkzeugschneide, Schneidbrett, Plan- und Ausdrehkopf, Champagnersäbel, Erl, Langlochfräser, Schneidspalt, Fließbohren, Hobelmeißel, Bolzenschneider, Aufbauschneide, Gewindeschneidmutter, Nasenhaarschneider, Dynamisches Abstreifelement, Schneidefeder, Wate. Auszug: Als Schneidstoffe werden diejenigen Werkstoffe bezeichnet, aus denen der schneidende Teil eines Zerspanungswerkzeugs mit geometrisch bestimmter Schneide oder eines Scherwerkzeugs besteht. Sie beeinflussen die Wirtschaftlichkeit spanender und scherender Prozesse wesentlich. Die heute noch anhaltende Entwicklung der Schneidstoffe geht auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und brachte eine Fülle verschiedener Materialien hervor. So gibt es fast für jeden Bearbeitungsfall einen besonders geeigneten Schneidstoff. Der für den Spanabtrag verantwortliche Werkstoff an Zerspanwerkzeugen mit geometrisch unbestimmter Schneide (bspw. Schleifscheiben) wird Schleifmittel genannt. Seit den ersten Kohlenstoffstählen haben die Schneidstoffe eine rasante Entwicklung hinter sich, die vor allem seit 1970 mit der Einführung beschichteter Hartmetalle zu einem sprunghaften Anstieg der Schnittgeschwindigkeiten und Vorschüben geführt hat. Die hier aufgeführten Werte beziehen sich immer auf die Bearbeitung von Stahl unter günstigen Bedingungen. Bereits 1850 entwickelte der Engländer Robert Muchet einen mit Wolfram, Mangan, Silizium und Chrom niedriglegierten Stahl speziell als Schneidstoff und hatte damit eine Alternative zu den bis dahin verwendeten Kohlenstoffstählen gefunden. Während die Schnittgeschwindigkeit mit Kohlenstoffstahl 1894 noch bei etwa 5 m/min lag, konnte sie mit dem von Taylor und White entwickelten und von der Bethlehem Steel Corporation auf der Weltausstellung in Paris 1900 vorgestellten Schnellarbeitsstahl, abgekürzt HSS, mehr als verdoppelt werden. HSS verbreitete sich sehr rasch und schon 1901 fand in Deutschland ein Wettdrehen zur Ermittlung des besten deutschen Schneidstahls statt. Eine weitere deutliche Anhebung geschah 1913 durch verbesserte Schnellarbeitsstähle auf 30 m/min und 1914 mit gegossenen Hartlegierungen auf 40 m/min. Die neuen Schneidstoffe reizten sehr schnell die Grenzen der verfügbaren Werkzeugmaschinen aus. So zeigten Versuche der Firma Loewe, das
Klinge, Schneidstoff, Bohrer, Rasierhobel, Fräswerkzeug, Sauerstofflanze, Schneidwaren, Gewindebohrer, Schneideisen, Räumnadel, Reibahle, Locheisen, Messerkopf, Schaber, Senken, Drehmeißel, Wendeschneidplatte, Werkzeugschneide
Details
| Verlag | Books LLC, Reference Series |
| Ersterscheinung | November 2011 |
| Maße | 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm |
| Gewicht | 95 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9781159315245 |
| Seiten | 37 |