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Reflexionen über Entfremdungserscheinungen in Christa Wolfs «Medea. Stimmen»

Reflexionen über Entfremdungserscheinungen in Christa Wolfs «Medea. Stimmen»

von Yildiz Aydin
Hardcover - 9783631698440
40,05 €
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Beschreibung

Entfremdung erscheint im Gesamtwerk der DDR-Autorin Christa Wolf als ein wichtiges und ständig wiederkehrendes Thema. Die Christa Wolf-Forschung hat jedoch die zentrale Bedeutung der Entfremdung für Leben und Werk der Autorin bislang wenig beachtet. Diese Studie geht der Frage nach, wie sich die Autorin mit ihrer eigenen Entfremdungserfahrung auseinandergesetzt hat und ob in ihrer zweiten Mythos-Bearbeitung «Medea. Stimmen», die nach der Wiedervereinigung publiziert wurde, Entfremdungserscheinungen festzustellen sind. Mit Hilfe der hier angewandten Entfremdungstheorie des amerikanischen Soziologen Melvin Seeman: «powerlessness», «meaninglessness», «normlessness», «isolation» und «self-estrangement», zeigt Yıldız Aydın, dass nicht nur Medea, sondern fast alle literarischen Figuren im Roman in unterschiedlicher Abstufung eine bestimmte Entfremdung erfahren, über die sie zum Teil selbst reflektieren.

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 16. November 2016
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 350 Gramm
Format Hardcover
ISBN-13 9783631698440
Auflage 1. Auflage
Seiten 190

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