✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 418.243 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Pierre Bourdieu. Sprache als Mittel zur symbolische Macht

Pierre Bourdieu. Sprache als Mittel zur symbolische Macht

von Tino Silber
Softcover - 9783668228108
15,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 5 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Soziologie), Veranstaltung: Kommunikations- und Interaktionstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Soziologe Pierre Bourdieu (1930-2002) sieht die Sprache als ein Machtinstrument bzw. als ein Herrschaftsinstrument. Die vorliegende Arbeit setzt an dieser Stelle an und beschäftigt sich mit der Fragestellung, was Pierre Bourdieu genau unter Sprache versteht und wie er den Zusammenhang von Sprache und Macht begründet. Dies thematisiert er vor allem in seinem Werk ¿Was heißt Sprechen? Zur Ökonomie des sprachlichen Tausches¿, welches auch für die folgende Arbeit die Grundlage bildet.

Es ist bekannt, dass die Sprache für das Verhalten der Menschen untereinander und damit für das gesellschaftliche Leben von großer Bedeutung ist. Trotz ihrer Wichtigkeit wird sie oftmals als schlicht gegeben hingenommen und als ein reines Instrument der Kommunikation verstanden.

Eine einheitliche Sprache innerhalb einer Gesellschaft, ist eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes System. Es gibt zahlreiche Beispiele in der Geschichte, die dieses auf das extremste verdeutlichen. Ein Beispiel hierfür bietet in Sri Lanka die Abschaffung von Tamil als Amtssprache. Sri Lanka ist ein Inselstaat, bewohnt von zwei Bevölkerungsgruppen, mit zwei verschiedenen Sprachen, tamilisch und singalesisch. Während der Kolonialherrschaft von Großbritannien wurden viele Verwaltungsbeamter von Tamilen, da sie die englische Sprache beherrschten, besetzt. Die Singalesen, die die Mehrheit der Bevölkerung bilden, strebten nach der Kolonialzeit die Abschaffung von Tamil als Amtssprache an, um so den Machtvorsprung der Tamilen einzugrenzen. Somit blieben viele öffentliche Berufsmöglichkeiten den Tamilen verwehrt. Der Zugang zu den Hochschulen war fast unmöglich. Die Tamilen fühlten sich als Minderheit unterdrückt und dies war der Beginn des Bürgerkriegs. Die Folgen verdeutlichen in wieweit die Sprache die Gesellschaft bestimmt und das in der Tat mit Sprache auch eine gewisse Macht ein her geht.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 11. August 2016
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783668228108
Auflage 1. Auflage
Seiten 16

Schlagwörter

Widerrufsantrag einreichen

Füllen Sie das folgende Formular aus, um Ihren Widerrufsantrag einzureichen.