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Opfer – Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne

Opfer – Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne

von Svenja Goltermann
Taschenbuch - 9783596370832
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Beschreibung

Ein hochaktueller Essay über ein großes Menschheitsthema: Opfer von Krieg und Gewalt sind in den Medien allgegenwärtig, ob als Bilder von verstümmelten Soldaten, von verängstigten Kindern oder leidenden Zivilisten. Doch wer gilt eigentlich wann und warum als Opfer?
Die Historikerin Svenja Goltermann erzählt, wie das Bild des Opfers, das wir heute kennen, sich erst seit dem 18. Jahrhundert herausgebildet hat: Mit den modernen Gesellschaften entstand das Bedürfnis, die Verluste zu zählen und die Toten zu identifizieren. Zugleich sollte der Krieg humanisiert, Kriegsversehrte sollten versorgt, Überlebende und Hinterbliebene entschädigt werden. So wurde der Begriff des Opfers nach und nach ausgeweitet, von Soldaten auf die zivile Bevölkerung, von körperlichen Verletzungen bis zur Anerkennung des Traumas als seelische Wunde.
Wer jedoch als Opfer überhaupt benannt und anerkannt wird, war und ist eine Frage von Hierarchien und Macht – und damit ein eminent politisches Problem.
Nominiert für den Bayerischen Buchpreis 2018. Warnhinweis bzgl. Taschenbuch: nicht erforderlich.

Details

Verlag FISCHER Taschenbuch
Ersterscheinung 25. November 2020
Maße 19 cm x 12.5 cm
Gewicht 371 Gramm
Format Taschenbuch
ISBN-13 9783596370832
Auflage 2. Auflage
Seiten 334

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