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Beschreibung
Sukis Oma ist ihre Lieblingsoma. Aber Gespräche werden anstrengender, Missverständnisse häufen sich und in Omas Kopf tobt ein Lärm, den sonst niemand hört.
Johanna Trunte erzählt von Hörverlust im Familienalltag, aus Sukis Sicht: ohne Sentimentalität, mit konkreten Details. Der Tinnitus klingt wie eine Baustelle im Kopf. Lippenlesen macht so müde wie ein sehr dickes Buch voller schwieriger Wörter. Und das Cochlea-Implantat ist kein Wunder, sondern eine Möglichkeit: Es zaubert das Hören nicht zurück, es lässt es neu beginnen. Ton für Ton.
Bis zu 16 Millionen Menschen in Deutschland sind von Hörproblemen betroffen – früher oder später kennt fast jede Familie jemanden, der schlecht hört. In der Kinderliteratur kommen sie kaum vor. „Omas Ohren können nicht hören“ ist nach unserer Recherche das erste Bilderbuch, das Schwerhörigkeit bei Großeltern aus Kindersicht erzählt .
Hilde Biedermanns Illustrationen geben dem Unsichtbaren Farbe und Form: dem Lärm im Kopf, der Erschöpfung, der Wärme, die trotzdem bleibt.
Ein ausklappbarer Wissensteil ergänzt die Geschichte: zu Tinnitus, Gebärdensprache, Hörgerät, Cochlea-Implantat und respektvoller Kommunikation. Kindgerecht formuliert, fachlich geprüft von PD Dr. Luise Wagner (Universitätsmedizin Halle, Hör- und Implantat-Zentrum HIZ) und mit Sensitivity Reading von Cindy Klink, Deaf Performerin und Schauspielerin.
Ein Buch über Hörverlust
Details
| Verlag | Ankerwechsel Verlag |
| Ersterscheinung | 01. Oktober 2026 |
| Maße | 22 cm x 22 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783947596263 |
| Seiten | 42 |