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Öffentliche Soziologie zwischen Autonomie und Engagement

Öffentliche Soziologie zwischen Autonomie und Engagement

von Richard A. Brand
Softcover - 9783658405830
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Beschreibung

Die Rufe nach einer ‚öffentlichen Soziologie‘ werden jüngst lauter. Sollte die Soziologie sich für die Verbreitung ihres Wissens und die Zivilgesellschaft engagieren? Oder sind gerade Zurückhaltung und wissenschaftliche Autonomie von Nutzen für die Gesellschaft?

Die Arbeit von Richard A. Brand eröffnet einerseits lebendige Einblicke in die Praxis öffentlicher Soziologie: Im November 2018 versammelten sich über 100 Personen im Theaterhaus Jena beim sogenannten ‚DialogForum‘. Diese vermutlich erste große öffentliche Soziologieveranstaltung im deutschsprachigen Raum wurde vom Autor vorliegender Arbeit moderiert und mitorganisiert. Das Veranstaltungskonzept und die Erwartungen der Teilnehmenden werden hier rekonstruiert. Anderseits wird, etwa mit Rückgriff auf Max Webers Wissenschaftslehre, Michael Burawoys Konzept der ‚Public Sociology‘ kritisch unter die Lupe genommen.

Im Ergebnis scheint weniger die Rolle einer Soziologie als zivilgesellschaftliche Anwältin oder Aktivistin zu überzeugen, sondern die einer Orientierungsstifterin und Moderatorin, die Dialogräume schafft.

Zum gesellschaftlichen Nutzen von Michael Burawoys ‚Public Sociology‘

Details

Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Ersterscheinung 31. Januar 2023
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 167 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783658405830
Seiten 108

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