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Offenbarung als Bedingung der Möglichkeit von Schrift und Tradition

Offenbarung als Bedingung der Möglichkeit von Schrift und Tradition

von Marc Sprungmann
Softcover - 9783640195190
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Katholisch-Theologische Fakultät), Veranstaltung: Quellen der Quelle - Das spannende Verhältnis von Heiliger Schrift und Tradition, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Lauf der Geschichte hat sich Gott viele Male den Menschen liebevoll zugetan, mit ihnen

verkehrt und zu ihnen gesprochen. Er selbst war es, der sich Moses zuwandte und ihm mit seinen Namen für alle Zeiten offenbarte. Es entsprang seinem ewigem

Ratschluss sich dem Menschengeschlecht zuzuwenden und unter Fleischgestalt in die Welt zu

kommen. Nur aus dieser Offenbarungstat heraus gründend kann sich letztlich jede Frage der

Verhältnisbestimmung von Schrift und Tradition verstehen.

In der Vergangenheit ist diese Frage vielfach gestellt und zu beantworten versucht

worden. Von lehramtlicher Seite reagierte das Konzil von Trient mit der Definition, dass der

Offenbarung ¿Wahrheit und Ordnung in geschriebenen Büchern und ungeschriebenen

Überlieferungen enthalten ist¿. Die beiden nachfolgenden Vatikanischen Konzile reihen sich

durch ihr Bekenntnis der Kontinuität zu Trient in diese Bestimmung ein.

Wer die Mühen der Lektüre der Konzilskonstitutionen ¿Dei Filius¿ und ¿Dei Verbum¿ auf sich

nimmt, wird einen einschneidenden Wandel des Offenbarungsverständnisses feststellen können.

Im theologischen Sprachgebrauch haben sich als termini technici die Bezeichnungen

¿instruktionstheoretisches¿ bzw. ¿kommunikationstheoretisches¿ Offenbarungsmodell

eingebürgert. Die Umbenennung lässt erkennen, ¿dass im Makrobereich des übergreifenden

Offenbarungsdenkens mehrfach ein einschneidender Paradigmenwechsel stattgefunden hat.¿

Gegenstand dieser Arbeit wird die Gegenüberstellung beider Offenbarungsmodelle sein, um so

den im Vergleich markierten Wandel darstellen zu können. Sie will sich also weniger um die

Verhältnisbestimmung von Schrift und Überlieferung, als um Offenbarung als Grundbedingung

der Möglichkeit beider bemühen.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 24. Oktober 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640195190
Auflage 3. Auflage
Seiten 20

Schlagwörter