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Neue europäische Sicherheitskonzepte im Vergleich

Neue europäische Sicherheitskonzepte im Vergleich

von Martin J. Gräßler
Softcover - 9783640351206
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1.7, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft / Lehrstuhl für Internationale Politik), Veranstaltung: Neue Dimensionen Internationaler Sicherheit, Sprache: Deutsch, Abstract: In Folge der gespaltenen Reaktionen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union während

der Irakkrise wurde der Hohe Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik,

Javier Solana, beauftragt eine gemeinsame Strategie für die künftige europäische Sicherheitspolitik

zu entwerfen. Mit Annahme der Europäische Sicherheitsstrategie, kurz ESS, durch den

Europäischen Rat am 12. Dezember 2003 wurde die neue Konzeption bindend für die europäischen

Staaten. Parallel dazu wurde Solana am 15. September 2004 in Barcelona die Konzeption

einer Human Security Doctrine for Europe vorgestellt. Dieser Entwurf der Human Security

Study Group greift eine Idee für einen individuumsorientierten Sicherheitsbegriff auf,

welcher bereits 1994 vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entwickelt

wurde und seit dieser Zeit eine immense Aufmerksamkeit erfahren hat. Der sogenannte

Barcelona-Report und dessen spätere Erweiterung und Weiterentwicklung in Form des Madrid-

Reports vom 8. November 2007 erhielten sowohl in der Wissenschaft wie auch aus Richtung

der Politik eine beachtenswerte Resonanz. Auf der einen Seite steht demnach die gültige

EU-Strategie auf der anderen ein scheinbar neuer Ansatz mit dem Anspruch die bisherigen

Überlegungen zu ersetzen.

Die Frage, welche sich aus dieser Feststellung entwickeln lässt und die dennoch bisher nicht

gestellt wurde, ist, ob sich beide Bearbeitungskonzepte für künftige Sicherheitsprobleme

wirklich fundamental unterscheiden oder ob die Gemeinsamkeiten überwiegen. Warum ist es

relevant diese Frage zu stellen? Aus beiden Strategien bzw. Entwürfen lässt sich hervorragend

der aktuelle Stand der Debatte über eine künftige gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

der EU ablesen. Die ESS als gültige Strategie, das Human Security-Konzept als möglicher

und bereits offiziell vorgestellter Ideengeber für künftige Überlegungen sind die geeigneten

Dokumente um die möglichen Leitlinien europäischer Sicherheitspolitik für die nächsten Jahre,

vielleicht Jahrzehnte, zu erkennen. Daher ist es durchaus nicht unwichtig zu wissen, ob

beide Denkarten entscheidend voneinander abweichen.

Human Security Doctrine und Europäische Sicherheitsstrategie

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 20. Juni 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640351206
Auflage 2. Auflage
Seiten 28

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