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Nebengelenktiere

Nebengelenktiere

Softcover - 9781159199159
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 39. Kapitel: Zahnarme, Großer Ameisenbär, Dreifinger-Faultiere, Gürteltiere, Tamanduas, Kragenfaultier, Eurotamandua joresi, Neunbinden-Gürteltier, Zweifinger-Faultiere, Glyptodontidae, Ameisenbären, Riesenfaultier, Weißkehl-Faultier, Thalassocnus, Braunkehl-Faultier, Hoffmann-Zweifingerfaultier, Zwergameisenbär, Riesengürteltier, Borstengürteltiere, Nacktschwanzgürteltiere, Megalonyx, Eigentliches Zweifingerfaultier, Südlicher Tamandua, Nördlicher Tamandua, Kugelgürteltiere, Megatherium, Gürtelmulle, Megalonychidae, Mylodon, Glyptotherium, Sechsbinden-Gürteltier, Langnasengürteltiere, Holmesina, Zwerggürteltier, Glossotherium, Bradypus pygmaeus, Doedicurus, Gepanzerte Nebengelenktiere, Megalocnus. Auszug: Die Dreifinger-Faultiere (Bradypodidae, Bradypus) sind eine Säugetierfamilie und -gattung aus der Ordnung der Zahnarmen (Pilosa). Zusammen mit den Zweifinger-Faultieren (Megalonychidae) bilden sie die Unterordnung der Faultiere (Folivora). Der Name Dreizehen-Faultiere, der diesen Tieren manchmal gegeben wird, ist insofern missverständlich, als auch die Zweifinger-Faultiere an den Hinterfüßen drei Zehen besitzen. Dreifinger-Faultiere leben auf dem amerikanischen Kontinent, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mittelamerika (Honduras) bis nach Südamerika. Sie fehlen allerdings im Bereich der Anden, in den Llanos-Regionen entlang des Orinocos und im Süden des Kontinents. Der Körperbau der Dreifinger-Faultiere ist an eine kopfunter in den Bäumen hängende Lebensweise angepasst. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 40 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von drei bis fünf Kilogramm, sind also etwas kleiner als ihre zweifingrigen Verwandten. Die Gliedmaßen sind lang und kräftig, wobei die vorderen Extremitäten deutlich länger als die hinteren sind, und enden jeweils in drei Zehen, die mit scharfen, hakenförmigen Krallen versehen sind. Im Gegensatz zu den schwanzlosen Zweifinger-Faultieren haben diese Tiere einen kurzen, zwei bis neun Zentimeter langen Schwanz. Einen weiteren Unterschied machte man lange Zeit in der Zahl der Halswirbel fest. Während die meisten Säugetiere derer sieben haben, schienen diese Tiere bis zu zehn Halswirbel zu besitzen. Erst genauere Untersuchungen von Hautier et al., u. a. an Embrionen, revidierten 2010 diese Ansicht und stellten fest, dass es sich bei den überzähligen Halswirbeln lediglich um Brustwirbel handelt, die sich vor den Schultergürtel verlagert haben und keine Rippenbögen aufweisen. Dies ist dennoch eine bislang einmalige evolutionäre Strategie unter Säugetieren um den Hals zu verlängern. Diese Anpassung ermöglicht dem Dreifinger-Faultier eine größere Beweglichkeit des Kopfes. Sie können den Kopf in einem Bogen von 270 Grad drehen

Zahnarme, Großer Ameisenbär, Dreifinger-Faultiere, Gürteltiere, Tamanduas, Kragenfaultier, Eurotamandua joresi, Neunbinden-Gürteltier, Zweifinger-Faultiere, Glyptodontidae, Ameisenbären, Riesenfaultier, Weißkehl-Faultier, Thalassocnus

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung September 2015
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm
Gewicht 100 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781159199159
Seiten 40