✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 411.512 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Nachteilsausgleich im faktischen Konzern

Nachteilsausgleich im faktischen Konzern

von Tom Dittmar
Softcover - 9783656544456
27,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 16,00 Punkte, Universität Hamburg, Veranstaltung: Seminar für Gesellschaftsrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Hier verfru¿hstu¿ckt eine italienische Bank eine deutsche Bank.¿

Mit diesen Worten sorgte der Bonner Rechtsanwalt Thomas Heidel auf der Hauptversammlung der Bayrischen Hypo- und Vereinsbank Aktiengesellschaft (HVB) im Juli 2008 fu¿r Aufruhr und sprach damit stellvertretend fu¿r viele Kleinanleger der HVB. Er bezog sich auf die Umstände, unter denen die HVB in den Konzern der italienischen Großbank UniCredit S.p.A. (UniCredit) integriert wurde.

Thomas Heidel warf UniCredit vor, sie habe die HVB auf Kosten der Minderheitsaktionäre in ihren Konzern integriert und diese dadurch massiv geschädigt. Dieser Vorwurf sorgte fu¿r ein beachtliches Echo in den Medien, produzierte eine Fu¿lle von Anfechtungs- und Schadensersatzklagen, die bis zum BGH verfolgt wurden und verzo¿gerte den Abschluss der Konzernintegration um mehrere Jahre.

Insbesondere stritten sich die HVB-Hauptaktionärin UniCredit und die Minderheitsaktionäre u¿ber den Verkauf des Osteuropageschäfts der HVB an UniCredit und die Angemessenheit des dafu¿r gezahlten Kaufpreises.

Die Minderheitsaktionäre waren der Ansicht, die HVB habe ihr Osteuropageschäft weit unter Wert an UniCredit verkauft und somit ihr ¿Filetstu¿ck an die Hauptaktionärin verschleudert.¿ Der Wert des Osteuropageschäfts betru¿ge rund das Doppelte des gezahlten Kaufpreises, rund 24 Milliarden Euro anstelle der gezahlten 12 Milliarden Euro.

Die Vorstände der HVB und UniCredit sahen dies naturgemäß anders, sodass angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung der BGH das letzte Wort hatte.

Eine Teilfrage dieses Streitkomplexes, den der BGH in Form von Anfechtungsklagen gegen den Zustimmungsbeschluss zu der Transaktion zu beurteilen hatte, betraf das faktische Konzernverhältnis zwischen HVB und UniCredit und dessen Auswirkung auf die Transaktion des Osteuropageschäfts. Konkret stellte sich die Frage inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die Privilegierung des herrschenden Unternehmens nach den §§ 311 ff. AktG bei UniCredit als Hauptaktionärin Anwendung findet.

Ebendiese Frage nach der Privilegierung des herrschenden Unternehmens im faktischen Konzern und die daran zu stellenden Anforderungen sollen in der vorliegenden Ausarbeitung im Mittelpunkt stehen.

Der HVB-UniCredit-Fall

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 29. November 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 84 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656544456
Auflage 1. Auflage
Seiten 48