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Beschreibung
Mindestens seit Darwin und Galton sind die Modifizierung des menschlichen Individuums und die Optimierung der menschlichen Spezies diskutiert worden, spätestens seit den 1980er Jahren haben humangenetische und biotechnologische Entwicklungen den Diskurs neu perspektiviert. Literatur trägt zu diesem Diskurs bei, indem sie Erprobungs- und Reflexionsräume schafft: Sie modelliert menschliche Subjekte, die in eugenetische Zukunftsszenarien eingeschrieben sind, und entwickelt spezifische Erzählweisen, die diese Subjekte, ihre Lebensweisen und ihr Lebenswissen narrativ erfahrbar machen. Fünf eugenetische Romane der englisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale (1985) bis Emma Braslavskys Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016) werden in der Studie hinsichtlich Subjektmodellierungen und Narrationsweisen im Kontext der Eugenetik untersucht.
Biopoethik des eugenetischen Romans
Details
| Verlag | Brill | Fink |
| Ersterscheinung | 22. September 2026 |
| Maße | 23.5 cm x 15.5 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783770571062 |
| Auflage | 2026 |
| Seiten | 430 |