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Militaerische Bedrohung und Schweizer Grenzschutz im Zweiten Weltkrieg

Militaerische Bedrohung und Schweizer Grenzschutz im Zweiten Weltkrieg

von Matthias Haeberlin
Softcover - 9783899756289
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Beschreibung

Welchen Bedrohungen waren die Schweizer Grenzregionen am Boden- und Genfersee sowie im Tessin am Lago Maggiore und Luganersee ausgesetzt? Wie wurde deren Schutz geplant?

Bei Kriegsbeginn befürchtete die Schweiz vorerst einen Angriff über die Nordgrenze am Bodensee. Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich im Mai 1940 waren die Schweizer Grenzseen im Norden, Osten und Westen von deutschen Truppen und im Süden von Trup-pen aus dem faschistischen Italien bedroht. Die allseitige Bedrohung veranlasste die Schweizer Militärführung zum Entscheid für ein auf die Alpenfestung konzentriertes Verteidigungskonzept. Als Folge wurden die Grenzschutztruppen an den Seen reduziert und Gefahren an den Grenzseen zunehmend verkannt.

Die Studie zeigt auf, wie als Folge der Reduitstrategie für grosse Schweizer Bevölkerungsteile in den Grenzseeregionen bei einem Angriff kein militärischer Schutz vorgesehen war; ihre Fluchtversuche ins Landesinnere hätten sogar von den Schweizer Soldaten mit Waffengewalt verhindert werden sollen!

Eine vergleichende Studie zur Lage in den Grenzseeregionen der Nord-, West- und Suedschweiz

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 01. Mai 2007
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 450 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783899756289
Auflage 1. Auflage
Seiten 312

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