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Megalithgräber in Mitteleuropa - Der Tod im Jung- und Spätneolithikum

Megalithgräber in Mitteleuropa - Der Tod im Jung- und Spätneolithikum

von Anonymous
Softcover - 9783656339687
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas), Veranstaltung: Tod und Bestattung ¿ Prähistorische Grabfunde als Informationsquellen , Sprache: Deutsch, Abstract: "Wo unsere ältesten Urkunden, sei es, daß man sie auf Pergament geschrieben oder in Stein

gemeißelt hat, zu berichten aufhören, da fragt die Vorgeschichtsforschung mit dem Spaten bei der

Mutter Erde an - und sie antwortet, wenn man ihr Blatt für Blatt in geduldiger Spatenarbeit die

Antwort abzwingt."(1)

Dieser für die Archäologie stellvertretende Satz krönt auch die Forschungen, zu denen die

vorliegende Arbeit Stellung bezieht, denn weltweit stoßen wir auf die Überreste von

Megalithgrabkulturen, die sich nicht unter einem Banner führen lassen.

So finden wir 1000 Jahre vor der zu betrachtenden Zeit in Nordostfrankreich eine ebenfalls unter

großen Steinen beerdigende Kultur. Viele Dekaden später auch in Italien und sogar in Südamerika.

Unabhängig voneinander führt die Begrabenden nur ein Faktum zusammen. Sie wollten das Prinzip

der kollektiven Bestattung von Menschen, welches Schicksal diese auch immer zusammengeführt

hat, möglichst monumental, unter Zuhilfenahme von großen Steinblöcken, oberirdisch für eine

lange Zeit festhalten und das Andenken an die Verstorbenen bewahren.

Allerdings scheint für die Gesellschaft der Lebenden der einzelne Tote nicht im Vordergrund zu

stehen. Sein Einzug in eine Art Totenreich, mindestens jedoch in eine Ahnenreihe als namenloser

Vorfahre der Sippe, war wesentlich wichtiger. Deswegen sind die Megalithgräber auch

Kollektivgräber.

Weiterhin ist ein interessanter Fakt bei den Knochenfunden zu beobachten.

Generell kann man von einer relativ schlechten Befundlage ausgehen, sehr viele Gebeine sind nur

in Bruchstücken erhalten. Es wirkt jedoch fast auffällig, dass, sobald die Überreste entweder in eine

sehr kalkige Sandschüttung eingebettet waren oder auch nur auf Kalksteinen lagen, meist sehr

wenig vom Verfall berührt wurden.

Diesen Aussagen und Beobachtungen soll die folgende Ausarbeitung Hand und Fuß verleihen. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 23. Dezember 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656339687
Auflage 2. Auflage
Seiten 20

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