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Beschreibung
Medien werden meist als Gegenstand der Theorie, Interpretation oder Analyse verstanden. Die Medienpraxeologie setzt dagegen bei Handlung, Erfahrung und Vollzug an. Sie fragt nach dem praktischen Nutzen von Theorien und Diskursen und untersucht Medien aus der Perspektive ihres Gebrauchs, ihrer Wirkungen und ihrer Rolle in konkreten Lebenszusammenhängen. In kritischer Abgrenzung zu Medienwissenschaft, Medientheorie und Medienphilosophie entwickelt der Band einen behavioristisch geprägten, praxeologischen Ansatz, der Medien als historische und gesellschaftliche Praktiken begreift. Dabei verbindet er empirische Beobachtung mit archäologischer Tiefenschärfe und richtet den Blick auf die Bedingungen von Herrschaft und Befreiung im medialen Handeln. Ziel ist es, Medien ihre lebenspraktische Bedeutung zurückzugeben, ohne Theorie und Abstraktion zu verwerfen. Vielmehr werden theoretische Konzepte im Spiegel von Praxis, Erfahrung und Lebenswelt auf ihre Tragfähigkeit befragt.
Zielgruppe dieser Medienpraxeologie sind Studierende der Medien, Kunst, Literatur, des Designs, der Sprachphilosophie sowie Informatiker, Ingenieure, Architekten, Städteplaner, Umweltgestalter, Theologen, Soziologen, Programmierer und all diejenigen die Medien nicht abstrakt-technizistisch-ökonomistisch betrachten, sondern in der konkreten Lebenspraxis einbetten sehen wollen, ohne ihren Ursprung zu vernachlässigen.
Praktiken der Herrschaft, der Befreiung und der Gabe
Details
| Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Ersterscheinung | 02. Dezember 2026 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783658533069 |