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Marxistische Kritik an Intersektionalitätsforschung

Marxistische Kritik an Intersektionalitätsforschung

von Rojda Uruk
Softcover - 9783658464134
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Beschreibung

Während Anfang des 20. Jahrhunderts gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen vor allem durch marxistische Ansätze erklärt wurden und damit ein Objektivitätsanspruch einherging, bestimmen heute vor allem individualisierte Mikroanalysen die sozialwissenschaftliche Perspektive, die Ungleichheiten zwischen Individuen suchen und einen Subjektivitätsanspruch zentrieren.
Marxismus und Intersektionalität scheinen manchen aktuell unvereinbar. Demgegenüber wird in diesem Buch gezeigt, dass die Intersektionalitätsforschung erst in Abgrenzung zum Marxismus entstehen konnte und sich daher die Differenzierungslinien beider in Theorie, Methodologie und Methode der Intersektionalität bis heute wiederfinden lassen. Deutlich wird, dass der Marxismus sich zwar mit der Intersektionalität (erneut) mit idealistischen Erklärungsversuchen gesellschaftlicher (Nicht-)Zusammenhänge konfrontiert sieht, seine Aktualität als Kritik aller Ungleicheitsverhältnisse aber nicht eingebüßt hat.

Details

Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Ersterscheinung 20. November 2024
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 142 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783658464134
Seiten 92

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