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Marmontel als intermediale Quelle

Marmontel als intermediale Quelle

von Karl Löhndorf
Softcover - 9783631590621
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Beschreibung

Diese Aufsatzsammlung entstand aus einem jahrzehntelangen Interesse an Marmontels Les Incas , der Aufklärung, ihrer Rezeption, den Inkas und der Geschichte Südamerikas überhaupt. Gegen Ende seiner Dienstzeit als Gymnasiallehrer für Spanisch, Französisch und Geschichte widmete sich der Autor erneut obigen Fragestellungen und machte Entdeckungen, die den noch immer weit unterschätzten Einfluß der Incas und ihres Verfassers belegen. Dabei geht es weniger um die literarisch-stilistische Qualität der Incas als um ihren Inhalt, der in einem zeitgenössischen Roman, in Gedichten, auf der Bühne (Ballett, Drama), auf der Panoramatapete, in einem Abenteuerroman und zu allerletzt im Comic rezipiert wurde. Die lange Rezeptionsgeschichte der Incas beginnt mit ihrer Erstveröffentlichung im Jahre 1777 und reicht mittels Neuauflagen und Übersetzungen bis weit ins 19. Jahrhundert. Der exotische Stoff war geeignet für die Bühne, eroberte die Panoramatapete, hinterließ Spuren bei E.T.A. Hoffmann und Kleist und selbst das 20. Jahrhundert scheute sich nicht, Marmontels Incas zu verarbeiten. Somit sind nicht nur seine Contes Moraux ein wirkungsmächtiges Werk, sondern ebenso die Incas .

Neues zur Rezeptionsgeschichte von Jean-François Marmontels «Bestsellerroman» "Les Incas, ou la destruction de l’empire du Pérou"

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 22. Juli 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 300 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631590621
Auflage 1. Auflage
Seiten 224