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Beschreibung
›Wintergespinst‹, »eine Knabentragödie aus der naturalistischen Schule« (de Bruyn), ist eine genaue und unerbittliche Dorfgeschichte. Heimann stellte ihren Titel über den zehn Novellen enthaltenden vierten Band seiner ›Prosaischen Schriften‹ (1918); sie stand schon 1905 in ›Gleichnisse. Drei Novellen‹. – ›Die Tobias-Vase‹, illusionslos, doch heller, sommerlicher, durchwirkt von Geist und Ästhetik der Zeit, wurde zuerst im März-Heft 1905 der Neuen Rundschau gedruckt, dann in dem Band ›Novellen‹ von 1913, in der Ausgabe von 1918 und 1965 in der S. Fischer-Anthologie ›Der Goldene Schnitt‹. – ›Dr. Wislizenus‹ erschien 1913 im Juni-Heft der Neuen Rundschau und im Band ›Novellen‹, 1918 im Sammelband – von Thomas Mann »ein Meisterwerk« genannt, »welches an menschlichem Wissen und an ernster Kraft, es auszudrücken, keiner zeitgenössischen Erzählung weicht.«
Günter de Bruyn, 58 Jahre jünger als Heimann, Autor u.a. von ›Märkische Forschungen‹, ›Zwischenbilanz‹ und ›Mein Brandenburg‹, ist dem Erzähler der ›Märkischen Novellen‹ im Wortsinn auf der Spur, wahrt kritischen Abstand und weiß sich nah. Warnhinweis bzgl. Taschenbuch: nicht erforderlich.
Details
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Ersterscheinung | 01. Juli 1993 |
| Maße | 19 cm x 12.5 cm |
| Gewicht | 117 Gramm |
| Format | Taschenbuch |
| ISBN-13 | 9783596117765 |
| Auflage | 2. Auflage |
| Seiten | 154 |