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Mädchen beschneiden? Eine Diskussion zwischen Glaube und Recht

Mädchen beschneiden? Eine Diskussion zwischen Glaube und Recht

von Madlin Oberstedt
Softcover - 9783656413462
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Didaktik - Theologie, Religionspädagogik, Note: 1,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die genaue Herkunft der Tradition der Beschneidung ist nicht bekannt, allerdings sind

Hinweise vorhanden, welche auf das Alte Ägypten hindeuten. Es wurden unter anderem

weibliche Mumien gefunden, die Beschneidungsmerkmale aufweisen. Auch auf einem

Papyrus aus dem Jahr 163 v. Chr. wird die Beschneidung von Mädchen erwähnt.

Die Gründe für die Genitalverstümmelung liegen in den Vorstellungen und

Lebensweisen einer archaischen Welt.

Desweiteren ist diese von keiner Religion vorgeschrieben, aber wird dennoch von

Christen, Moslems und Anhängern anderer Glaubensrichtungen praktiziert.

Die genitale Verstümmelung gilt allerdings als besonders schwerwiegend, da es ein

körperlicher, schmerzhafter und lebensbedrohlicher Eingriff ist.

Aus diesen Gründen ist die Beschneidung von Mädchen in Deutschland strafbar.

In Ägypten ist die weibliche Beschneidung seit 2008 gesetzlich verboten. Allerdings wird

von den Salafisten sowie den Muslimen aktuell eine Legalisierung gefordert. Der

ägyptische Gynäkologe Mohamed Kandeel fordert aktuell nach der kürzlichen

Legalisierung der Beschneidung von Jungen in Deutschland nun die weltweite

Legalisierung der weiblichen Beschneidung. Doch kann die Beschneidung in

Rücksichtnahme auf die Religionsfreiheit weltweit legalisiert werden, wo sie doch eine

Körperverletzung darstellt? Ist hier auf das Recht auf körperlicher Unversehrtheit zu

achten oder doch auf den Glauben? Wie sieht die Rechtslage in Deutschland aus?

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 19. April 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656413462
Auflage 2. Auflage
Seiten 16