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Lola Arias "Mi vida después". Kollektives Trauma und Vergangenheitsbewältigung

Lola Arias "Mi vida después". Kollektives Trauma und Vergangenheitsbewältigung

von Magdalena Hufler
Softcover - 9783656632429
17,95 €
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Universität Trier, Veranstaltung: Gegenwartsdiagnose im lateinamerikanischen Theater der Jahrtausendwende, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Hausarbeit setzt sich mit dem argentinischen Theaterstück ¿Mi vida después¿

von Lola Arias in Bezug auf kollektive Traumatisierung und Vergangenheitsbewältigung auf

dem Hintergrund der Militärdiktatur in Argentinien auseinander. Theater ist in diesem Fall

politisches Theater und Mittel der Vergangenheitsbewältigung. Es soll folglich geklärt

werden, welches subjektive Bild der Diktatur durch das Theaterstück vermittelt wird und

welche authentischen, auf der Biographie der Regisseurin beruhenden, Erinnerungen geweckt

werden. Dies führt dann zu den Kernfragen, welche Erinnerungsbilder durch dieses Stück

geweckt werden und inwiefern das Theater Einfluss auf kollektives Gedächtnis hat.

Lola Arias und die sechs Darsteller des Stücks sind zur Zeit der Militärdiktatur geboren und

erleben diese auf unterschiedliche Art und Weise. Doch es bilden sich auch kollektive

Erinnerungsbilder dieser Generation, die durch dieses Theaterstück belebt werden. Das Stück

repräsentiert das Leben in Angst und Schrecken während der grausamen Militärdiktatur. Es

übt explizit Kritik an der damaligen Gesellschaft, die die Darsteller und tausende Menschen

bis heute traumatisiert. Das Stück erzählt somit nicht nur die Geschichte der sechs Darsteller,

sondern wird zum Sprachrohr vieler verdrängter Familiengeschichten, die Familienmitglieder

verloren haben oder bis heute ihre wahre Identität und Herkunft nicht kennen.

Neben der besonderen Art der Vergangenheitsbewältigung auf der Bühne soll ebenfalls auf

die Rolle des lateinamerikanischen Theaters eingegangen werden. Im Anschluss an den

Aspekt der Verarbeitung soll die Form des Theaterstücks analysiert werden. Hierbei wird auf

Titel, Gliederung, Intermedialität, Figurenrede und Sprache eingegangen. Des Weiteren soll

geklärt werden, ob es sich bei diesem Theaterstück um die Gattung des Erzähl- oder

Dokumentartheaters handelt.

Zum Abschluss wird auf den Aspekt und die Funktion der kollektiven Autorenschaft

eingegangen.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung April 2014
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656632429
Auflage 1. Auflage
Seiten 24