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Kultur (Marokko)

Kultur (Marokko)

Softcover - 9781233214099
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 41. Kapitel: Künstler (Marokko), Literatur (Marokko), Marokkanische Küche, Marokkanische Musik, Marokkanischer Film, Derdeba, Tabl, Die große Reise, Maghrebinische Teekultur, Liste marokkanischer Schriftsteller, Ben Hur, Tahar Ben Jelloun, Qarqaba, T'bol, Tage des Ruhms, Master Musicians of Jajouka, Gad Elmaleh, Der Feind in den eigenen Reihen ¿ Intimate Enemies, Driss Chraïbi, Couscous, Gnawa, Fatima Mernissi, Flyssa, Marokko beim Eurovision Song Contest, Mohamed Choukri, Abderrahman Meliani, Nadia Yassine, Michel Qissi, Abdellah Taïa, Khoumija, Ras el-Hanout, Tajine, Harissa, Abderrahim Tounsi, El Hedi ben Salem, Badia Hadj Nasser, Qâlat daqqa, Merguez, Chermoula, Harira, Driss ben Hamed Charhadi, Djellaba, Leila Shenna, Marokkanischer Riad. Auszug: Derdeba, Pl. Dradeb, auch Lila, Laila (arabisch ¿Nacht¿), ist eine nächtliche religiöse Zeremonie der Gnawa, einer auf schwarzafrikanische Sklaven zurückgehenden Sufi-Bruderschaft in Marokko. Auf dem Höhepunkt der Veranstaltung, die zu einem Besessenheitskult gehört, sollen die Geister (Dschinn), von denen sich die Patienten angegriffen glauben, durch Tänze und die Musik der Zupflaute Gimbri hervorgerufen und besänftigt werden. Derdeba-Zeremonien beginnen mit einer Prozession und einem Tieropfer, sie finden meist in Privathäusern in Marrakesch und Essaouira statt. Als ein Element der Therapie des Einzelnen und der Identitätsfindung der Gruppe ist das gesamte Ritual in die kosmogonische Weltvorstellung der Gnawa eingebunden. Es soll dargestellt werden, wie die Seele vom Leben in den Tod und wieder zurück ins Leben findet und auf dem Weg die sieben Farben des Universums passiert. Diese symbolisieren das Wachstum der Natur (besonders der Gerste) und den Ablauf des menschlichen Lebens. Gnawa sind eine volksislamische Sufi-Bruderschaft (Tariqa), sie haben eine eigene Musik- und Tanzkultur entwickelt, mit der sie auf öffentlichen Plätzen und durch Straßenprozessionen auf sich aufmerksam machen. Durch diese, für orthodoxe Muslime als unislamisch geltenden Auftritte und durch ihre Geschichte stehen sie am unteren Rand der marokkanischen Gesellschaft. Die verschiedenen Namenserklärungen hängen mit ihrer Herkunft aus der Sudanregion zusammen. Gnawa wurde von den Ländern Guinea und Ghana (über Ghanawi) abgeleitet. Nach einem Berberdialekt ist gnawi (agnaw) der Plural von igginaw und bedeutet ¿schwarz¿. Schwarzafrikanische Sklaven wurden ab dem 9. oder 11. Jahrhundert ins Land gebracht. Der alawidische Sultan Mulai Ismail (reg. 1672¿1727) baute zur Grenzsicherung seines Reiches im Osten am Rand des Mittleren Atlas eine Sklavenarmee auf, die er nach der Eroberung des Gebietes zur Bewachung der Kasbahs von Taza über Sefrou bis Beni-Mellal zurückließ. Die Soldaten schworen ihren T

Künstler (Marokko), Literatur (Marokko), Marokkanische Küche, Marokkanische Musik, Marokkanischer Film, Derdeba, Tabl, Die große Reise, Maghrebinische Teekultur, Liste marokkanischer Schriftsteller, Ben Hur, Tahar Ben Jelloun, Qarqaba

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung Mai 2012
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm
Gewicht 104 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781233214099
Seiten 42