Um sozial-ökologische Krisen zu verstehen und Antworten darauf zu finden, ist psychologisches Wissen notwendig. Die aktuelle Psychologie bleibt aber hinter ihren Möglichkeiten zurück. Indem die Autor*innen diverse Perspektiven aus dem weitgehend unbekannten Feld kritischer Umweltpsychologien einnehmen, zeigen sie Potenziale und Notwendigkeiten auf, inwiefern die Psychologie sich verändern muss.
Zunächst wird die Bedeutung der multiplen sozialen und ökologischen Krisen der Gegenwart für Selbstverständnis und Rolle der Psychologie erörtert. Anschließend erweitern dekoloniale und interkulturelle Perspektiven die Epistemologie, Themen und Befunde der momentanen Psychologie. Neben einem kritisch-umweltpsychologischen Blick auf aktuelle Phänomene in der Gesellschaft werden außerdem Projekte mit emanzipatorischem Anspruch skizziert, die andeuten sollen, wie eine kritische Umweltpsychologie in der Praxis wirken kann.
Mit Beiträgen von Yasmin Afshar, Jannis Alberts, María Araya-Carvajal, Brendon Barnes, Christina Barz, Katharina Beyerl, Kalpita Bhar Paul, Soumyajit Bhar, Miriam Block, Edward Clarke, Lizeth Cuellar Lizcano, Gesa Duden, Frank Eckerle, Sonja Enste, Marvin Ester, Nele Falta, Maria Fernandes-Jesus, Carolin Geisenhainer, Luis Gómez-Ordoñez, Michael Gorki, Adeeba Hakkim, Armin-Laszlo Halbach, Christoph M. Hausmann, Tomoaki Imamichi, Rhonda Koch, Steffen Krenzer, Sascha Kuhn, Helen Landmann, Ina Lillich, Annika E. Lutz, Lawreen Masekla, Francisco A. Medina, Stefan Meretz, Lucía Muriel, Jascha Luca Naumann, Denis Neumüller, Dallas O'Dell, Svenja Patzack, Nadja Peter, Norbert Prinz, Lisa Reuter, Veronika Rivera, Anette Rohmann, Anandita Sabherwal, Jakob Springfeld, Anna Stammnitz, Flavio Stein, Laura Thomas-Walters, Miles Thompson, inabel Deborah Uytiepo, Johannes Wollmann, Klaus Wollner, Kevin Young und Michael Zander
Krisen verstehen, Handlungsfähigkeit entwickeln