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Kritik und Utopie des Queeranarchismus

Kritik und Utopie des Queeranarchismus

von Josef Muehlbauer
Softcover - 9783346105066
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Wien (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: MA 8: Geschlecht und Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Akademiker*innen wie Pauline Bader (2011), Ulrich Brand (2009) und Alex Demirovi¿ (2013) konstatieren eine multiple Krise. Diese besteht aus einem interdependenten Verhältnis zwischen ökonomischer (kapitalistische Akkumulation), ökologischer (klimatische Selbstzerstörung) und u.a. einer politischen (Demokratie-)Krise.

Vom Aufstieg rechtspopulistischer, fundamentalistischer und rückwärtsgewandter Bewegungen und Parteien bis hin zu einer Diplomatie der Sanktionen und einer weltweiter Militarisierung materialisieren sich diese Krisensymptome, bzw. Herrschaftsverhältnisse auch in konkreten Formen. Als falsche Lösung wird von konservativer Seite u.a. das ¿malthusian couple¿ (Foucault), also stereotypische Familien- und Rollenbilder angeboten. Doch die bestehenden Probleme, Klischees und negativen Tendenzen haben auch positive Seiten. Zum einen helfen sie uns über bestehende Macht- und Herrschafts-, sowie Geschlechterverhältnisse und über Annahmen die für ¿gegeben wahrgenommen werden¿ kritisch nachzudenken. Zum anderen sind Krisenzeiten ein guter Nährboden für Utopien und somit für alternative Gesellschaftsmodelle bzw. antihegemoniale Gegenräume.

Damit sind im Grunde schon zwei, nämlich das Konzept der Kritik und das Konzept der Utopie angesprochen worden, die fundamental sind für postanarchistische und queerfeministische Theorien. Genau diese theoretischen Strömungen, so meine These, bleiben nicht bei einer radikalen Kritik stehen, sondern öffnen Perspektiven für mögliche Alternativen und Gegenräume die jenseits von Geschlechter- und Herrschaftsverhältnisse fungieren.

Queer- und postanarchistische Subjektkonstitution und Ontologie

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 13. Februar 2020
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783346105066
Auflage 1. Auflage
Seiten 28

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