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Kritik als immanente Kritik

Kritik als immanente Kritik

von Anja Kegel
Softcover - 9783656047902
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Gesellschaftskritik gehört zur sozialen und politischen Fortentwicklung einer Gesellschaft

wie auch einer Gemeinschaft dazu, welche möglicherweise zu Veränderungen

der gegenwärtigen Institutionen und Organisation führen kann. Ohne kritische Stimmen

könnte eine Gesellschaft nicht auf Krisen oder problematische Situationen reagieren und

einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Denn Prozesse, Institutionen

oder Strukturen zu kritisieren, deutet darauf hin, dass in der gegenwärtigen Situation

etwas falsch, ungerecht oder unsozial abläuft.

Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Gesellschaftskritik? Gesellschaftskritik bedeutet,

als problematisch geltende gesellschaftliche Strukturen zu analysieren und diese

durch Reformen oder einen gezielten Wandel in der Praxis zu verbessern. Es geht sozusagen

um die Infragestellung der gesellschaftlichen Realität. Gesellschaftskritik kann

sich gegen einzelne Mängel einer gesellschaftlichen Ordnung oder gegen die gesamte

gesellschaftliche Ordnung richten. Ferner bezieht sie sich auf einen Maßstab, der sich an

Werten bemisst. In jedem Fall stellt Kritik den ersten Schritt der Veränderung hin zu

einem erstrebenswerten Zustand dar.

Wie kann man eine Gesellschaft ,treffend¿ kritisieren? Prinzipiell ist Gesellschaftskritik

sehr verschiedenen, u.a. gibt es unterschiedliche Ausgangspunkte und Kriterien der Kritik.

Michael Walzer hat sich bereits gegen Ende 1990 in seinem Buch ¿Kritik und Gemeinsinn¿

mit der Thematik ,Gesellschaftskritik¿ auseinandergesetzt. Er hat ein besonderes

Konzept von Gesellschaftskritik und seinem Typus von Gesellschaftskritiker entworfen,

wonach ein Gesellschaftskritiker keinen äußeren Standort einnehmen sollte,

von dem aus er Kritik übt. Seiner Meinung nach soll der Kritiker aus der Mitte der Gesellschaft

kommen, die er kritisiert. Für Walzer stellt die immanente Kritik die verbreitetste

Form der Kritik dar ¿ einerseits in Form von Kritik an Institutionen sowie Verfahren

und andererseits auch in Form an individuellem Verhalten (vgl. Walzer 1996: 61).

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich einerseits mit Walzers Konzept von Gesellschaftskritik

sowie seinem Bild eines Gesellschaftskritikers, aber auch mit den Grenzen

seines Konzepts. Ferner geht es darum, darzustellen, welche Bedeutung und Potentiale

der Gemeinsinn für Gesellschaftskritik beinhaltet.

Michael Walzers Konzept von Gesellschaftskritik

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 07. November 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 68 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656047902
Auflage 3. Auflage
Seiten 36