✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 393.427 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Kriminalerzählungen im Barock? Nachweis kriminalliterarischer Elemente und Erzählmuster in Georg Philipp Harsdörffers "Der Grosse Schau-Platz jämmerlicher Mord-Geschichte" (1649/50)

Kriminalerzählungen im Barock? Nachweis kriminalliterarischer Elemente und Erzählmuster in Georg Philipp Harsdörffers "Der Grosse Schau-Platz jämmerlicher Mord-Geschichte" (1649/50)

von Melanie Scheid
Softcover - 9783656909293
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,3, Universität des Saarlandes, Veranstaltung: HS Erzählte Kriminalität, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits in der Bibel begegnet uns mit dem Mord Kains an Abel ein tödliches Verbrechen. Auch zahlreiche Geschichten der Antike und des Mittelalters sind durch Intrigen, tödliche Kämpfe oder Mord geprägt. Jedoch ist die Kriminalliteratur bzw. die Gattung der Kriminalerzählung laut Forschung eine Erfindung des späten 18. Jahrhunderts.

Es stellt sich also die Frage, welche Merkmale und Elemente die Kriminalliteratur kennzeichnen und was genau sie von früheren Erzählungen, die einen Kriminalfall behandeln, unterscheidet.

In dieser Arbeit werden Textbeispiele aus Georg Philipp Harsdörffers Der grosse Schau-Platz jämmerlicher Mord-Geschichte untersucht. Wie der Titel bereits verspricht, enthält die Sammlung Erzählungen, in denen ein Mord verübt wird oder werden soll, was die erste übliche Erwartung an eine Kriminalerzählung erfüllt.

Die Sammlung wurde 1649/1650, also etwas mehr als ein Jahrhundert vor der ¿offziellen¿ Entstehung der Kriminalerzählung, veröffentlicht. Daher lässt sich vermuten, dass bereits erste Tendenzen dieser Gattung zu erkennen sind. Des Weiteren konnte Harsdörffer durch seine juristische Tätigkeit notwendige Einblicke in die ¿Ermittlung¿ in Kriminalfällen und die Bestrafung des Täters gewinnen, die sich von heutigen Methoden jedoch deutlich unterscheiden.

Daher bietet das folgende Kapitel zunächst einen kurzen Überblick über den historischen Hintergrund des Barockzeitalters, ebenso wie über die Literatur des Barock, deren prägenden Elemente und Gattungen nicht die Entstehung einer Kriminalerzählung erwarten lassen.

In Kapitel 3 wird anschließend die Entstehung und Entwicklung der Kriminalliteratur beschrieben, gefolgt von einer Definition, typischen Elementen und Merkmalen sowie den Zielen moderner Kriminalliteratur in Kapitel 4.

Kapitel 5 und 6 befassen sich schließlich mit Harsdörffers Werk Der Grosse Schau-Platz jämmerlicher Mordgeschichte, wobei zuerst näher auf die Entstehung der Sammlung und anschließend auf drei ausgewählte Textbeispiele eingegangen wird. Nachfolgend werden die kriminalliterarischen Elemente des vierten Kapitels anhand der Textbeispiele überprüft sowie die Ziele, die Harsdörffer mit seinen Erzählungen verfolgte, erläutert.

Das Fazit fasst abschließend Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Harsdörffers Erzählungen und moderner Kriminalliteratur zusammen und versucht anhand dieser Überprüfung eine Zuordnung seiner Geschichten.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung März 2015
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656909293
Auflage 2. Auflage
Seiten 32