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Kreative Gruppenprozesse in der Popularmusik

Kreative Gruppenprozesse in der Popularmusik

von Michael Cyris
Softcover - 9783640958566
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Leipzig (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Bachelorarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 0. Einleitung

Viel zu selten wird die eigentlich so spannende Frage nach den sozialen und psychologischen

Vorgängen bei der Entstehung von musikalischen Werken bei Komponisten, aber auch bei

musikalischen Gruppen des Rock ¿und Popbereichs gestellt. So kann man sich fragen, wie

die Beatles eine derartige Fülle an ¿Hits¿ und klassische Komponisten, wie Beethoven oder

Mozart solch zauberhafte Melodien schreiben konnten. Was gilt es bei der Ergründung dieser

Thematik zu beachten und wo setzt man am besten an um solch kreative Gruppenprozesse

erklärbar und verstehbar zu machen?

Das Ziel dieser Arbeit soll es deshalb sein die Stimmung aus einem Proberaum, in dem

gerade an einem neuen Song geschrieben wird, in Worten wiederzugeben und nach Gründen

für das gute Funktionieren dieses kollektiven ¿Komponierens¿ zu suchen. Dabei gilt es eine

Reihe von Einflussfaktoren zu berücksichtigen und Definitionen altbekannter Begriffe, wie

Komposition, Improvisation, Rock, Pop, Jazz und Klassik zu hinterfragen und eventuell mit

neuem Inhalt anzufüllen. Den theoretischen Rahmen der Untersuchung über die kreative

Arbeit in musikalischen Gruppen bilden das Erlernen des Instruments, die damit verbundene

Entwicklung, die Identitätsbildung, das Selbstkonzept, die Geschlechterspezifität und die

musikalische Sozialisation. Die Ausarbeitung wird sich dabei größtenteils auf die

Literaturlage im deutschsprachigen Raum konzentrieren, welche aber auch englischsprachige

Literatur zusammenfasst und die wichtigsten Aspekte für die Erforschung kreativer

Gruppenprozesse innerhalb der Popularmusik festhält. Gerade hier erscheinen immer wieder

Mythen um den Geniekult von Autodidakten, wie Jimi Hendrix oder dem bereits erwähnten

Paul McCartney. Diese Arbeit soll deshalb derartige Kultphänomene erklärbar machen und

durch teilweise ganz banale Fakten zur Entmystifizierung des Geniekults im Metier der

populären Musik beitragen. Punktuell tangiert wird dabei auch die Arbeitsweise im

klassischen Bereich. Dort sind es zumeist einzelne Komponisten, die ein umfangreiches

musikalisches Werk schaffen und eigentlich abgeschottet von Gruppenaktivitäten arbeiten.

Es ist überdies danach zu fragen, ob es nicht eventuelle Präzedenzfälle für gemeinsames

Schaffen schon bei klassischen Komponisten gab und ob die Einheit von Interpret und

Komponist, wie es in der Popularmusik gängige Praxis ist, bereits hier nachweisbar ist. [...]

Eine Bestandsaufnahme

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 14. Juli 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.5 cm
Gewicht 96 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640958566
Auflage 2. Auflage
Seiten 56

Schlagwörter