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Kontinuierliche Dipeptidsynthese in verschiedenen Reaktoren

Kontinuierliche Dipeptidsynthese in verschiedenen Reaktoren

von Bert Gabler
Softcover - 9783640909667
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Chemie - Biochemie, Note: 1,2, Hochschule Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Eingescanntes Textdokument aus dem Jahre 1990 in Chemischer Technologie mit Schwerpunkt Biotechnologie:

In dieser Arbeit wurde das Dipeptid N-Benzoxycarbonyl-alanylglycin

enzymatisch synthetisiert.

Die Esteraseaktivität von proteolytischen Enzymen wie Papain

macht die kinetisch kontrollierte Dipeptidsynthese möglich.

Zunächst wurde der Einfluß verschiedener Parameter wie

Substratstabilität, Enzym- und Substratkonzentration sowie pHWert-

Änderungen in einem pH-Stat untersucht.

Hierzu wurde ein Titrator der Firma Radiometer Copenhagen

verwendet, der das Arbeiten unter Temperatur- und pH-Konstanz

ermöglicht. Mit den hier gewonnenen Erkenntnissen wurde eine

kontinuierliche Synthese in verschiedenen Reaktoren durchgeführt.

Als Substrat wurde N-Benzoxycarbonyl-alanin-methylester

eingesetzt. Da das pH-Optimum von Papain für die Dipeptidsynthese

im alkalischen Bereich liegt, wird der eingesetzte Ester unter

diesen Bedingungen verseift.

Die unerwünschte Adsorption des Substrates an den Kunststoffoberflächen der Reaktionsgefäße und der Ultrafiltrationsmembranen erschwerte den kontinuierlichen Betrieb und die Beurteilung der Ergebnisse. Die Substratkonzentration in der Reaktionslösung wird durch die Adsorption verringert.

Der Enzym-Membran-Reaktor starter-KidTII der Firma Filtron und das

Hohlfasermodul Bioran® der Firma Schott wurden zunächst

kontinuierlich betrieben.

In diesen beiden Reaktoren wurde eine definierte Menge Enzym

vorgelegt, die durch eine Ultrafiltrationsmembran zurückgehalten

wurde.

Die Retention des Enzyms wurde bei überprüft. Hierbei zeigte sich, dass aktives Enzym austrat.

Beim starter-KidTII konnte kein aktives Enzym im Filtrat

nachgewiesen werden, die Enzym-Retention war hier vollständig.

Ein anderes Problem ergab sich aus der beobachteten

Druckbelastung der Membran mit zunehmender Enzymkonzentration.

Dies läßt auf eine Deckschichtbildung von Enzym schließen.

Um die Probleme, die bei der homogenen Enzymkatalyse auftraten,

zu umgehen, wurde das Enzym an eine Affinitätsmembran Immobilon~

der Firma Millipore kovalent gebunden. Die so erhaltene Membran

mit fixiertem Enzym wurde in den Flachbettreaktor der Firma

Bioengeneering eingesetzt.

Durch diese Fixierung des Enzyms wird die Deckschichtbildung

vermieden und die Enzymstabilität erhöht.

[...]

Aus den erhaltenen Analysendaten waren Rückschlüsse auf Umsatz

des Substrates und Selektivität bei der Dipeptidsynthese möglich.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 10. Mai 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.9 cm
Gewicht 174 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640909667
Auflage 3. Auflage
Seiten 112

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