Klappentext
Zweimal Klopfen heißt Ja. Einmal heißt Nein.
Als Saturos Körper aufhört, ihn zu tragen, nimmt ihn das Meer. Er erwacht in einer halb vom Wasser verschluckten Hütte am Strand. Doch er ist nicht allein.
Er teilt das Haus mit einer Gestalt aus Kälte und Dunkelheit, deren Nähe mit der Zeit ein wenig wärmer wird. Unter den Dielen steigt ein Klappern herauf, und ein Hunger dringt durch die Wände, der nach ihm zu greifen beginnt.
Ein Klopfen an der Wand, eine Frage, eine Antwort.
Je länger er bleibt, desto deutlicher spürt er: Sie trägt etwas in sich, das ans Licht drängt.
Über das Buch
"Knock Twice" ist eine literarische Geistergeschichte in der Tradition japanischer Kaidan: leise, atmosphärisch und dicht, angesiedelt an einer winterlichen Küste zwischen Torii-Tor, Kiefern und Pazifik. Der Horror entsteht hier nicht aus Schockmomenten, sondern aus Nähe - aus der Frage, was es bedeutet, jemandem wirklich zu begegnen, wenn man selbst schon aufgegeben hat.
Im Kern erzählt der Kurzroman von Verlust und Trauer, von Freigabe und Konsens, und davon, wie ein einfaches Ritual - zweimal klopfen für Ja, einmal für Nein - zur Sprache zwischen zwei Wesen wird, die am selben Ort gestrandet sind.
Ein Buch für Leserinnen und Leser, die Gruselgeschichten mit Tiefgang mögen, für Freunde des stillen Horrors und der Gegenwartsliteratur, die sich an übernatürliche Stoffe wagt. Mit rund 125 Seiten ist es an einem Abend zu lesen und lange danach nicht vergessen.
Inhaltshinweis: Das Buch berührt Themen wie Suizidalität, Tod und Trauer.
Genre: Horror, Geistergeschichte, Body Horror, Dark Fiction, Psychologischer Horror. Setting: Japan, Küste, Winter, Spukhaus. Themen: Trauer, Verlust, Depression, Einsamkeit, Nähe, Beziehung, Konsens, Loslassen. Format: Kurzroman / Novelle