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Beschreibung
Die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in politischen Entscheidungsprozessen gilt als demokratiepolitisches Defizit – insbesondere mit Blick auf die geringe politische Beteiligung junger Frauen in ländlichen Räumen.
Die vorliegende Studie untersucht dieses Phänomen aus einer intersektionalen Perspektive mit Fokus auf die Ungleichheitskategorien Geschlecht, Alter und (Sozial-)Raum. Zur Erforschung politischer Handlungsorientierungen junger Frauen wurde ein qualitativ-rekonstruktives Forschungsdesign gewählt. Acht Gruppendiskussionen mit 16- bis 29-jährigen Frauen aus verschiedenen ländlichen Regionen Bayerns wurden mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. Es wurden drei idealtypische Modi politischen Engagements herausgearbeitet.
Die empirischen Befunde zeigen, dass politische Teilhabe nicht als einheitlicher Idealtyp verstanden werden kann, sondern entlang subjektiver Deutungsmuster und sozialer Kontexte variiert. Die Arbeit liefert Beiträge zur intersektionalen Partizipationsforschung, indem sie aufzeigt, wie Alter, Geschlecht und Sozialraum politische Orientierungen prägen – und wo Strukturen sowie Bildungsprozesse ansetzen müssen, um gleichberechtigte politische Teilhabe zu ermöglichen.
Eine rekonstruktive Studie zu politischen Handlungsorientierungen junger Frauen in ländlichen Räumen
Details
| Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Ersterscheinung | 01. September 2026 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783658526511 |
| Seiten | 273 |