✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 418.243 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Husserls Intersubjektivitätstheorie und Heideggers Mitseinsanalyse

Husserls Intersubjektivitätstheorie und Heideggers Mitseinsanalyse

von Cem Bozok
Softcover - 9783656331513
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Philosophie), Veranstaltung: Sozialphilosophie, Modul P5, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit stellt den Versuch dar, Husserls Intersubjektivitätstheorie und Heideggers Mitseinsanalytik aus einer vergleichenden Perspektive zu beleuchten. Das reizvolle an diesem Thema besteht darin, die radikalen Ansätze und Entwicklungswege zweier der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts zu thematisieren und im Hinblick auf ihre Berührungspunkte und entscheidenden Divergenzen hin zu untersuchen.

Der Anspruch, den Husserl an sein umfangreiches Werk stellt, besteht in dem Versuch die Philosophie auf radikale Weise auf eine neue Basis zu stellen. In den Logischen Untersuchungen verkündet er den Leitgedanken ¿auf die Sachen selbst zurückgehen¿, was für seinen Assistenten Heidegger ein entscheidendes Prinzip wird. Nur die Phänomenologie kann als Methode zu einer erstrebten Voraussetzungslosigkeit führen. Obwohl Heidegger den phänomenologischen Ansatz in den frühen 1920er Jahren als absolute Ursprungswissenschaft an und für sich bezeichnet und am Programm seines Lehrers nicht zweifelt, werden die Weichenstellungen seiner Entwicklung bis zu seinem Frühwerk Sein und Zeit deutlicher. Explizit kritisiert er Husserl nicht. Sein streben richtet sich auf die Gewinnung einer Ursprungsphilosophie, die konsequenter, überzeugender und ausgearbeiteter sein soll. Husserl misst der Intersubjektivitätstheorie eine grundlegende Stellung in seiner Phänomenologie bei. Sie ist die bedingungslose Seinsgrundlage aus der sich alles Seiende Sinn und Geltung schöpft. Der Solipsismusvorwurf sowie in diesem Zusammenhang auftauchende Schwierigkeiten erfordern eine Ausarbeitung, die sich von einer egologischen zu einer transzendental-soziologischen Phänomenologie wandelt.

Heideggers Kritik im Rahmen seiner Weltlichkeit-Darlegung zielt auf eine Denktradition, deren Anfang auf Descartes zurückgeführt werden kann und die transzendentale Phänomenologie Husserls einschließt. Dass die Welt als ein Relationssystem konstituiert gedacht und erst in einem Denken gesetzt wird, wurde bei Husserl zu einem Höhepunkt ausgearbeitet. Doch Heideggers Analytik distanziert sich von dieser Philosophie des Ichs. Zwar folgt Heidegger in wesentlichen Zügen die Ansätze Husserls, doch seine Überzeugung ist, dass die Intersubjektivitätstheorie einer Egologie verhaftet ist. Als nur vorhandenes ist das Ich ein Subjekt ohne Welt und verliert seine spezifische Faktizität.

Die Arbeit orientiert sich im Wesentlichen chronologisch und bezieht grundlegende Elemente der Systeme beider Denker ein.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 13. Dezember 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656331513
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

Widerrufsantrag einreichen

Füllen Sie das folgende Formular aus, um Ihren Widerrufsantrag einzureichen.