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Humanität als Argument in der Geschichte des Strafvollzugs

Humanität als Argument in der Geschichte des Strafvollzugs

von Marie Céline Weisser
Softcover - 9783631948132
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Beschreibung

Als sich im 18. Jahrhundert die Freiheitsstrafe zunehmend anstelle der bis dato angewandten Leibes- und Lebensstrafen etablierte, zeigte sich ein grundlegendes Problem: Es fehlten die nötigen Kapazitäten und Strukturen, um diese neue Form der Strafe sinnvoll umzusetzen. Dadurch bestanden massive Missstände in Form von Überfüllung, Willkür und fehlender Trennung nach Alter oder Delikt, sodass menschenunwürdige Zustände im Widerspruch zu den humanitären Ideen der Aufklärung herrschten. Erste Forderungen nach einer grundlegenden Reform des Strafvollzugs wurden laut. Der Begriff der Humanität tauchte in den dazugehörigen historischen Diskursen immer wieder als Argument auf. Aber ging es den Reformern und Diskursteilnehmern dabei wirklich um menschenwürdige Haftbedingungen, oder wurde Humanität vielmehr als Deckmantel genutzt, um andere, etwa wirtschaftliche oder disziplinarische Ziele zu rechtfertigen?

1776–1871

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 07. September 2026
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 579 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631948132
Auflage 1. Auflage
Seiten 450