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Heideggers Dekonstruktion des weltlosen Subjekts

Heideggers Dekonstruktion des weltlosen Subjekts

von Albert Riedinger
Softcover - 9783640564279
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Einführung in die frühe Phänomenologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorrangige Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, Heideggers phänomenologische Analyse der

Grundstrukturen des In-der-Welt-seins als eine Dekonstruktion des weltlosen Subjekts der traditionellen

Subjektphilosophie vorzustellen. Dabei gilt es zu zeigen, dass die philosophische Tradition,

infolge der Vernachlässigung einer eingehenden Reflexion ihrer ontologischen Grundlagen, den

Menschen fälschlicherweise von seiner Welt abgetrennt und damit ein zentrales Problem der Philosophie

selbst erzeugt hat ¿ die sog. Subjekt-Objekt-Spaltung. Heidegger entlarvt dieses Problem in

seinem fundamentalontologischem Ansatz als ein konstruiertes und zeigt durch das phänomenologische

Freilegen der Grundstrukturen des Menschen auf, dass der Mensch stets als ein In-der-Welt-

Seiendes Wesen zu verstehen ist.

In einem ersten einleitenden Teil (2.1) wird zunächst Heideggers Vorhaben einer fundamentalontologischen

Grundlegung der Philosophie skizziert. Dabei soll es v.a. darum gehen, seine Methode

und Vorgehensweise näher zu erläutern (2.2). Im Anschluss daran wird der Ausgangspunkt der

Analyse des In-der-Welt-seins bestimmt (3.1), um sodann in die eigentliche Analyse des In-der-

Welt-seins einzusteigen (3.2). In der Darstellung der Analyse sollen lediglich diejenigen Grundstrukturen

vorgestellt werden, die für ein Verständnis der daran anschließenden Kritik an der traditionellen

Erkenntnistheorie (3.4) notwendig sind. In einem abschließenden Teil (4) wird ein kurzer

Ausblick auf die möglichen Konsequenzen dieser Kritik für die Philosophie gegeben und auf die

Dringlichkeit einer verstärkten Rezeption Heideggers in der phänomenologischen Soziologie hingewiesen.

Die Darstellung der Analyse bezieht sich in erster Linie auf die ¿Prolegomena zur Geschichte

des Zeitbegriffs¿ [PGZ] (1925), die als Vorarbeit zu ¿Sein und Zeit¿ [SZ] (1927) gesehen werden

können. Wo es dem besseren Verständnis dient, werde ich auch auf die entsprechenden Stellen in

¿Sein und Zeit¿ verweisen.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 15. März 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640564279
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

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