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Beschreibung
Im Zentrum steht der Gedanke, dass philosophische Begriffe keine starren Gebilde sind, sondern Prozesse, die sich unter neuen Bedingungen transformieren. Mit großer Klarheit und Detailkenntnis arbeitet Malabou heraus, dass Hegels Philosophie deshalb kein abgeschlossenes System ist, sondern ein offenes, sich fortentwickelndes Projekt: Es ist ganz und gar plastisch. Damit gehört es aber nicht, nach dem vermeintlichen Ende der Geschichte, der Vergangenheit an, sondern hat (stets noch) Zukunft. Um dies zu zeigen, verbindet Malabou klassische idealistische Motive mit aktuellen Fragestellungen aus Neurowissenschaft, Politik und Identitätstheorie und eröffnet so neue Perspektiven auf Subjektivität, Wandel und Freiheit.
Dieses Buch ist mehr als eine Interpretation: Es ist eine Einladung, Philosophie selbst als lebendigen, plastischen Denkraum zu begreifen. Für die Hegel-Forschung markiert Malabous Ansatz einen entscheidenden Impuls, der etablierte Lesarten hinterfragt und produktiv erweitert. Zugleich leistet das Werk einen wichtigen Beitrag zur theoretischen Philosophie, indem es deren eigene Beweglichkeit und Wandlungsfähigkeit ins Zentrum rückt.
Plastizität, Zeitlichkeit, Dialektik
Details
| Verlag | Meiner, F |
| Ersterscheinung | Februar 2027 |
| Maße | 19 cm x 12.2 cm |
| Gewicht | 1 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783787350308 |
| Seiten | 356 |