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Beschreibung
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), , Sprache: Deutsch, Abstract: Gut und Böse; Gut und Schlecht; das Nützliche und das Schädliche ¿ sind anscheinend Grundpfeiler jeglicher wohlbegründeten Ethik. Immer wieder wurde in der Vergangenheit der Kampf zwischen diesen polaren Gegensätzen beschworen, ausdrücklich bei dem französischen Moralisten Vauvenargues (1715-1747), der die Konflikte zwischen Gut und Böse für schlechthin grundlegend und maßgeblich hielt.
Was Nietzsche (1844-1900) nicht davon abhielt, die Kategorien Gut und Böse durch ¿Gut und Schlecht¿ zu ersetzen; dies nicht zuletzt um die christliche Tradition der Verteufelung ¿ mit Protagonisten wie Paulus, Augustin und Luther ¿ zu überwinden. Aber auch dies bewegte sich noch im Rahmen einer ¿ wenn auch subjektivistischen ¿ Ethik, deren Subjektivismus unter anderem die Utilitaristen durch ihre Verabsolutierung des Nützlichen überwinden wollten.
Anders steht es mit der Ethik von Gut und Böse in unserer angeblich ¿post-modernen¿ Gegenwart, in deren ¿X-Beliebigkeit¿ nicht nur die Unterscheidung von Gut und Böse, sondern auch jegliche Ethik überhaupt zu verkommen beziehungsweise zu verschwinden droht. Und genau darin sieht die Arbeit einen triftigen Grund, die Frage nach Gut und Böse erneut aufzuwerfen.
In die Krise geriet diese Polarität allerdings nicht erst in der ¿Postmoderne¿, wie sich am Beispiel Hegel veranschaulichen lässt.
Eine neue Hypothese
Details
| Verlag | GRIN Verlag |
| Ersterscheinung | 31. Oktober 2022 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm |
| Gewicht | 79 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783346773531 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Seiten | 44 |